Sie haben die neuen RVO-Fahrpläne für die Haltestellen vorbereitet: (von links) der verantwortliche Disponent Lothar Anzengruber, Haltestellenbauer Georg Speiser, Praktikant Aycan Kopov und Auszubildende Johanna Greinwald. foto: Gronau

Die neuen Busfahrpläne sind wasserdicht

Weilheim-Schongau - Der neue Bus-Fahrplan am Sonntag kann kommen: Die Mitarbeiter des RVO haben 2500 Fahrpläne laminiert und die alten Fahrpläne an den Haltestellen in den beiden Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen gegen die neuen mit insgesamt 14 Mitarbeitern ausgetauscht.

Dass die neuen Fahrpläne dank des Laminatüberzugs nun wasserdicht sind und somit wesentlich länger lesbar sein werden als die bisherigen, ist beinahe die größte Änderung, die der RVO zu verkünden hat. Ansonsten gibt es einige Streichungen bei den Schulbussen, damit reagiert das Unternehmen auf sinkende Schülerzahlen oder auf Veränderungen wie beispielsweise die neue Realschule in Murnau, die von zahlreichen Schülern aus dem Raum Huglfing besucht wird, so Ralf Kreutzer, Leiter „Marketing/Finanzen“ der RVO-Niederlassung in Weilheim, bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Zudem gibt es einige Verbesserungen in Peißenberg und Hohenpeißenberg (wir berichteten) und einige Änderungen im Minutenbereich. Die wichtigsten Änderungen:

-Eberfing: Der (Klein)bus um 6.40 Uhr nach Weilheim entfällt. Der weitere Bus wenige Minuten später fährt wie gewohnt.

-Tauting: Einer beiden Busse über Huglfing nach Peißenberg am Morgen entfällt. Statt zweier Standardbusse fährt nun ein großer Gelenkbus (7.01 Uhr).

-Peiting: Um 6.08 verkehrt erstmals ein Bus nach Schongau.

-Böbing: Statt drei Bussen nach Peißenberg fahren jetzt nur noch zwei am Morgen.

-Schongau: Die beiden vorwiegend von Förderschülern genutzten Verbindungen nach Altenstadt, Hohenfurch und zurück werden zusammengelegt. Abfahrtszeit am Bahnhof Schongau ist jetzt 7.18 Uhr.

Auf den Schienen ändert sich so gut wie nichts: Sowohl DB (Werdenfelsbahn und Tutzing-Kochel) als auch BRB (Augsburg-Schongau) vermelden nur für einige Verbindungen lediglich Änderungen im Minutentakt.

Einer, der für die Erstellung und Verteilung der Busfahrpläne seit Jahrzehnten zuständig ist, ist Disponent Lothar Anzengruber. Er verspricht sich deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste, weil die Pläne das ganze Jahr über besser lesbar sein werden. In den alten sammelte sich oft Kondenswasser, das im Winter gefror. Er und seine Kollegen benötigten rund 30 Sekunden, um einen der 2500 Fahrplan zu laminieren; das heißt, allein dafür haben die Mitarbeiter 1250 Minuten aufgewendet. Für die Kunden indes genügt ein kurzer Blick auf den nun wasserdichten Fahrplan an ihrer Stamm-Haltestelle, um zu wissen, ob ihr Bus ab morgen einige Minuten früher oder später fährt.

Die Fahrpläne

gibt es unter Bahn.de oder www.rvo-bus.de.

Johannes Thoma

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