Landrat Friedrich Zeller: Entschuldigung mit Verspätung

Weilheim: Zeller entschuldigt sich

Weilheim/Schongau - Landrat Dr. Friedrich Zeller hat sich für seine Äußerung von der "dahergelaufenen Krankenschwester" bei der Kreistagssitzung in Raisting mit drei Wochen Verspätung entschuldigt.

Bei der Betriebsversammlung im Krankenhaus Weilheim sagte Zeller: ,„Es war wirklich zu keinem Zeitpunkt und in keiner Weise meine Absicht, die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflegerin irgendwie niederträchtig zu diskriminieren oder zu diskreditieren oder irgendjemand etwas zuleide zu tun. Wenn Sie mich kennen, wissen Sie, dass dies nicht meine Art ist. Sollte ich durch meine Aussage jemanden persönlich zutiefst getroffen haben, möchte ich mich hiermit bei ihm persönlich entschuldigen“, so Zeller, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus GmbH ist.

Auslöser für Zellers Aussage war dessen Verärgerung über einen Redebeitrag von Kreisrat Max Bertl (CSU, Wildsteig). Der hatte erzählt, wie ihm eine Arzthelferin geraten habe, nicht nach Schongau zum Kernspin zu gehen, weil die Röhre dort so schlechte Bilder mache. Zeller ärgerte sich darüber, dass in der Öffentlichkeit der Ruf der Krankenhaus GmbH erneut und grundlos beschädigt werde. „Da kommt so eine „dahergelaufene Krankenschwester“ und bringe unsere Häuser in Misskredit, so Zeller seinerzeit. Zeller hatte sich bei seiner Rede offensichtlich auch noch verprochen, denn eigentlich hätte er ja über die erwähnte Arzthelferin verärgert sein müssen. jt

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