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Starke Fahrt auf Platz drei: Fritz Dopfer bei seinem Auftritt in Kitzbühel.

Ski-Weltcup

Fritz Dopfer starker Dritter in Kitzbühel

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Schongau - Top-Ergebnis für Fritz Dopfer: Beim legendären Slalom in Kitzbühel belegte der Schongauer den dritten Platz. 

Seine Halbzeit-Führung hatte er zwar nicht verteidigen können, dennoch lächelte Fritz Doper selig, als er im Ziel abschwang. Erstmals war der Schongauer beim legendären Slalom am Ganslernhang in Kitzbühel aufs Podest gefahren. Platz drei hinter Henrik Kristoffersen (NOR) und Marcel Hirscher (AUT) stand zu Buche. "Ich bin überglücklich. Genial", sagte Dopfer im TV-Interview. "Die zwei Besten stehen vor mir. Aber ich bin in Reichweite."

Am Ende fehlten Dopfer auf Kristoffersen, der einen furiosen zweiten Durchgang hingelegt hatte, nur 0,45 Sekunden. Der Abstand auf Hirscher betrug 0,42 Sekunden.

Die Bedingungen am Ganslernhang waren sehr schwierig. 84 Fahrer waren gestartet, 43 schieden im ersten Durchgang aus. Von den Top-30, die im zweiten Durchgang randurften, erhielten am Ende nur 19 Weltcup-Punkte. Dopfers Teamkollege Felix Neureuther belegte, von einer Erkältung geschwächt, den siebten Platz. 

Im ersten Lauf hatte Dopfer - mit der Nummer 3 ins Rennen gegangen - auf dem anspruchsvollen Kurs  die beste Leistung aller Athleten gezeigt. Mit 50,14 Sekunden fuhr er die schnellste Zeit. Der Schwede Mattias Hargin (0,18 Sek. zurück) und der Österreicher Marco Schwarz (0,33 Sek. zurück) kamen ihm noch am nächsten. "Ich mag es, wenn es schwierig ist. Aber es ist erst die halbe Miete", sagte Dopfer.

Im Finale zeigte dann Kristoffersen - nach dem ersten lauf nur Zwölfter - eine furiose Fahrt. Mit 52,99 Sekunden schaffte der Norweger die beste Laufzeit. Alle weiteren Topfahrer blieben hinter dem besten Slalomfahrer des Winters.  Dopfer ging Letzter des Finales ins Rennen, er hatte 0,83 Sekunden Vorsprung auf Kristoffersen. Der Schongauer fuhr auf dem schwierigen Hang recht sicher, wenngleich er sukzessive auf Kristoffersen Zeit verlor. Bei der ersten (-0,56) und der zweiten Zwischenzeit (-0,07) lag er noch voraus. Ab der dritten Zwischenzeit (+0,25) hatte der Schongauer dann Rückstand. Er war dennoch rundum zufrieden. "Ein dritter Platz in Kitzbühel. Wenn mir das jemand gestern gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben", sagte Dopfer.

In seinem 123. Weltcup-Rennen schaffte Dopfer seinen neunten Podestplatz. Im Slalom-Weltcup ist er nun Vierter der Gesamtwertung. Am Dienstag, 26. Januar, steht der Nachtslalom in Schladming auf dem Programm. 

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