BfP will Videoüberwachung am Penzberger Bahnhof

Penzberg - Die Fraktion der „Bürger für Penzberg (BfP) schlägt vor, die überdachten Fahrrad- und Mopedständer am Penzberger Bahnhof mit einer Videokamera zu überwachen.

Die „mutwilligen, ja bösartigen Sachbeschädigungen“ könne man nicht länger als „dumme Jungenstreiche“ abtun, es seien „kriminelle Elemente am Werk“, schreiben die BfP-Stadträte Nikolaus Lutz und Dorle Niebling-Rößle in einem Antrag an das Penzberger Rathaus. Den Fahrzeugen werde die Luft abgelasen, die Ventile entfernt, die Lichter abgebrochen und sogar Lenker aufgeschraubt.

Die geplante Sicherheitswacht kann nach Ansicht von Nikolaus Lutz das Problem nicht lösen, weil sie erst ab 22 Uhr tätig ist. Deshalb fordert die BfP eine Videoüberwachung.

Ordnungsamtschef Peter Holzmann bestätigte zwar nach Rücksprache mit der Polizei, dass es vermehrt zu Sachbeschädigungen und Diebstählen am Bahnhof komme. Dies sei ähnlich wie an anderen Bahnhöfen. Manipulationen, zum Beispiel am Fahrradlenker, die Leib und Leben gefährden, seien aber nicht bekannt. Nichts von einer Videoüberwachung hält man bei der Stadt. Holzmann will nun mit der Polizei reden, ob die künftige Sicherheitswacht schon vor 22 Uhr eingesetzt werden kann.

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