Zwei Millionen Kilowattstunden aus Biomasse

Untereglfing - 40 Hausbesitzer haben sich zusammengeschlossen und sich Gedanken über eine langfristige Wärmeversorgung gemacht. Ab nächstem Jahr beziehen 43 Anwesen aus Biomasse gewonnene Wärme.

Knapp 2,7 Kilometer misst die Rohrleitung, die ab nächstem Jahr den Eglfinger Ortsteil mit Wärme versorgen sollen. Die Idee dazu hatten 40 Hausbesitzer, die sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und sich überlegt haben, wie sie eine langfristig sichere und bezahlbare Wärmeversorgung aufbauen können. Herausgekommen ist dabei, das die Genossenschaft in Zukunft Wärme von einem Betreiber eines mit Biomasse befeuerten Blockkraftwerks bezieht und eine Hackschnitzelanlage baut. Das Blockheizkraftwerk produziert neben Strom auch Abwärme, die auf diese Weise sinnvoll genutzt werden kann. Außerdem werden sowohl Blockheizkraftwerk wie auch Hackschnitzelheizung ihre Biomasse aus Eglfing und der näheren Umgebung beziehen.

Rund 1,15 Millionen Euro hat die Genossenschaft in ihre Fernheizung investiert. Davon sind 410 000 Euro Eigenkapital und 360 000 Euro Zuschüsse. Der Rest wird langfristig finanziert.

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