Leondhardifahrt in Pähl 2015
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Leondhardifahrt in Pähl

Leonhardifahrt ein Erfolg

95 Pferde, 43 Reiter - und über 1000 Besucher

Pähl - Leberkäs, schönes Wetter und viele prachtvoll geschmückte Pferde sowie in Tracht gekleidete Reiter. Was will man bei einer Leonhardifahrt mehr?

Bei herrlichem Spätherbstwetter zogen am Sonntag die Rosserer unter weiß-blauem Himmel – das Weiß waren keine Wolken, sondern die Kondensstreifen von Flugzeugen – auf ihrer Leonhardifahrt durch Pähl. Unterwegs waren 21 Motiv- und Musikwagen sowie Kutschen, vor die zwei oder vier Pferde gespannt waren. Nur eine Kutsche wurde von einem Pony gezogen. Das 20 Jahre alte Shetlandpony „Kelly“ hielt gut mit seinen größeren Artgenossen mit und zog Veronika Zöbele und Martin Lautenbacher zum Gottesdienst an der Leonhardskapelle und anschließend durch den Ort. Mit dabei waren auch 43 Reiter und zwei geführte Pferde ohne Reiter.

Die Bilder der Leonhardifahrt

Leonhardifahrt in Pähl: die Bilder

Schon vor Beginn der 27. Leonhardifahrt hatten sich einige Besucher an den Biertischen vor dem Pfarr- und Gemeindezentrum zum Weißwurstfrühschoppen niedergelassen. Andere waren ins kühle PGZ gegangen, „weil man’s bei der Hitz’n draußen ned aushalten kann“, wie eine ältere Dame meinte.

„Das halbe Dorf macht mit“, so Ingrid Gemander. Sie ist von Anfang an dabei, wenn es um die Vorbereitung und Veranstaltung der Leonhardifahrt geht. Zehn Jahre lang haben die Rosserer die Fahrt organisiert, bis nach einem Jahrzehnt der Leonhardiverein gegründet worden war, in dem Gemander als Beisitzerin im Vorstand tätig ist. „Alle zwei Jahre verschicken wir rund 180 Einladungen zu unserem Helferessen“, so Gemander. Bei dieser Zahl sind die vielen Pählerinnen, die heuer 65 Kuchen gebacken haben, noch nicht eingerechnet.

Über 1000 Besucher waren am Sonntag ins Dorfzentrum und an die Leonhardikapelle gekommen, um die prächtig geschmückten Pferde und ihre Wagen zu sehen und den Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Leonhard mitzufeiern. Auch die Bewirtung spielte – nach dem religiösen Teil der Fahrt – beim Pähler Festtag eine große Rolle. „Um fünf Uhr wurden die Kessel angeheizt“, so Werner Hain, damit die vier Metzger zwei Stunden später mit ihrer Arbeit beginnen können. Neben dem Kesselfleisch verzehrten die Besucher heuer rund 60 Kilogramm Leberkäs. Bewirtet wurde bis 18 Uhr. Im Café war schon früher Schluss – nämlich, als der Kuchen aus war. Insgesamt kümmerten sich mehr als zwei Dutzend Ehrenamtliche bei der Leonhardifahrt um die Bewirtung der Gäste.

Nach der Leonhardifahrt ist für die Helfer aus der Dorfgemeinschaft keine Pause, Die Vorbereitung des Adventsmarkts – am ersten Adventsonntag – schließt nahtlos an.

Alfred Schubert

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