am letzten Oktober-Wochenende

Ein Festival für Lichtkunst

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Weilheim - Aus Licht Kunst machen, ist angesagt. In Weilheim wird der Lichtkunst ein Festival gewidmet, und zwar am letzten Oktober-Wochenende.

Farbregen, der vom Himmel stürzt, Farbformen, die Räume verändern: Was Lichtkunst vermag, das war in Weilheim zuletzt kurz vor Pfingsten vergangenen Jahres in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim zu sehen, als der international bekannte Lichtkünstler Philipp Geist seine Installation zeigte. Geist wird auch beim Lichtkunst-Festival Ende Oktober mit von der Partie sein, „als künstlerischer Leiter“, wie Kulturreferentin Ragnhild Thieler in der Sitzung des Hauptausschusses sagte. Dort ging es aber nicht um künstlerische Konzepte, sondern ganz profan um das liebe Geld. 15 000 Euro hatte der Verein „Lichtkunst Weilheim“ als Starthilfe für das Festival beantragt. Lichtkunst, so sagte Thieler, die Vorsitzende des Vereins ist, „wird für Weilheim etwas ganz Besonderes“. Das sah auch Klaus Gast (CSU) so. Das Festival könnte für Weilheim überregionale Auswirkungen haben, sagte er, ähnlich wie einst „der Kandinsky auf dem Marienplatz“.

Florian Lechner jedenfalls, der 2009 „Ein Kandinsky für Weilheim“ auf die Beine gestellt hatte und Weilheim damit ins Licht einer breiten Öffentlichkeit rückte, ist auch beim Lichtkunst-Festival mit dabei. Wenn die Stadt das Projekt mit 15 000 Euro unterstütze, so Lechner, könne mit bis zu 120 000 Euro für Lichtkunst-Vorhaben von Stiftungen gerechnet werden.

Der Ausschuss stimmte dem Zuschuss zu. Jetzt soll geprüft werden, ob das Fest zum 40-Jährigen der Fußgängerzone gekoppelt werden kann.

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