die letzten tage des krankenhauses

Strenge Besuchszeiten

Peißenberg – Seit Montag ist das Krankenhaus zu. Viele Leser haben ihre  persönliche Geschichte zum Haus erzählt. Heute Dr. Elisabeth Wagner.

„Auch wenn ich noch sehr klein war, kann ich mich noch an die Not meiner Mutter erinnern. Mein Vater war erkrankt und alle Bergleute mussten nach Peißenberg zur Behandlung. Damals hatten nur wenige ein Auto, sodass wir für Besuche den Zug von Peiting benutzten. Nun kam der allerdings schon deutlich vor Beginn der festgesetzten Besuchszeiten an, die damals noch streng eingehalten wurden. Die Ordensschwestern öffneten die Pforten sehr pünktlich, ungeachtet dessen, ob die Angehörigen in der Kälte oder bei Regen draußen warteten. Leider war dann die Verbindung zurück wiederum so ungünstig, dass meine Mutter sich mit den kleinen Kindern schon bald wieder auf den Weg machen musste und wir den Vater nicht lange sehen konnten. Heute sind die Zeiten Gott sei Dank anders, mit den flexiblen Besuchszeiten und Verkehrsanbindungen.“

Die Serie

„Die letzten Tage des Krankenhauses Peißenberg“ läuft in den kommenden Tagen aus. Persönliche Geschichten zum Krankenhaus können nur noch am heutigen Donnerstag in der Redaktion des „Weilheimer Tagblatt“abgegeben werden. Außerdem werden sie per E-Mail (peissenberg@weilheimer-tagblatt.de) und Fax (0881/ 18918) entgegengenommen.

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