Da braut sich was zsamm“

Liebeschaos mit Happy-End

Weilheim - Die Premiere des Heimat- und Trachtenvereins Weilheim kam bestens an. Gespielt wurde  „Da braut sich was zsamm“.

 Das neue Jahr fängt ja schon gut an beim Heimat- und Trachtenverein Weilheim. Denn „Da braut sich was zsamm“. So heißt die Komödie in drei Akten von Monika Nitschke, mit der die Laienspielgruppe am Freitag im gut besuchten Stadttheater Premiere hatte. Die Regie führte Michael K. Albrecht. In der Pause spielte die „Ammertaler Hausmusik“ auf.

In dem Schwank haben es die Männer ganz schön schwer, die Damen auf ihre Seite zu bringen. Ihnen fallen gar seltsame Liebesbeweise ein: ein Schraubenschlüssel, eine Dose Salz oder eine Nadel im Heuhaufen – liebevoll verpackt.

Ihr Spieltalent voll austoben konnte Magdalena Wühr. Sie überzeugte als Braumeisterin Vroni Dachsenberger, die nach einer Enttäuschung mit ihren Angestellten nur noch im Befehlston redet – zur Freude der Damen im Saal. Ihre Schwester Irmi mimte Christine Abenthum, die sich in Quirin, den Brauereigesellen, verliebt hatte. Markus Abenthum spielte diese Rolle gut, ein wenig tapsig, ein wenig unbeholfen, doch mit viel Herz, was ihm beim Publikum viel Sympathie einbrachte. In gewohnter Manier überzeugte auch Herbert Weinbuch, der den gewitzten Opa Ignaz als Rolle hatte – und mit allerlei Tricks für ein Happy-End zwischen seinen Enkelinnen und den Männern sorgte. Wenn Heidi Weinbuch, diesmal als Gutsbesitzerin Zenta Waldinger, auftaucht, ist Gaudi stets garantiert. Auch lange Text-Passagen bringen sie nicht aus dem Redefluss, genauso wenig wie Wolfgang Grosse Lackmann als Großbrauereibesitzer Schorsch Leitner. Mit einer Hauptrolle bedacht wurde Michael Tafelmeier alias Anderl. Als Sohn des Großgrundbesitzers versuchte er, das Herz der Vroni Dachsenberger zu erobern – doch nicht ohne Leid, denn die Vroni war nicht so schnell zu überzeugen und machte ihm das Leben schwer. Schließlich hatte sie doch noch einen Verehrer, den Simmerl (Markus Abenthum jun.), den sie aber immer wieder abblitzen ließ.

Zu guter Letzt wandte sich alles zum Guten, nicht nur mit der Gemeinderätin Walburga Pummerl (Bärbel Hanusa), die hinterhältig auf das Wohl ihrer Gemeinde bedacht war. Mit von der Partie war auch Stephanie Rau, die als reiche Verwandte der Leitners für Frieden sorgte.

Wenn es auch viele Turbulenzen im „Dachsbräu“ gab, was sich im zweiten und dritten Akt zur Freude der Zuschauer ständig steigerte, hatte Amor doch seine Hand kräftig im Spiel – die Männer kamen zum Schluss dann doch gut weg. Der eine bekam seine Irmi, der andere seine Vroni, die nicht mehr kratzbürstig, sondern anschmiegsam war.

Dreimal musste der Vorhang gelüftet werden, so begeistert war das Publikum, das nicht nur viel applaudierte, sondern auch mit bewundernden Pfiffe die Leistung honorierte. 

Gespielt

wird das Stück noch am Freitag, 15., Samstag, 16. Januar, um 20 Uhr, am Sonntag, 17. Januar, beginnt die Vorstellung bereits um 15 Uhr im Weilheimer Stadttheater.

Inge Beutler

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