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Der neue Meister ist der alte: Das Luftpistolenteam der SG Raisting (v. l. Dirk Munker, Philipp Mößmer, Helmut Weichart, Hermann Illgen, knieend Ulrich Kranz) gewann in der abgelaufenen Saison 13 von 14 Duellen.

Schiessen: Luftpistole

Raisting wieder Bayernliga-Meister

Der neue Meister ist der alte: In einem spannenden Saisonfinale verteidigte das Luftpistolenteam aus Raisting seinen Titel in der Bayernliga.

Raisting Großer Jubel bei den Luftpistolenschützen der SG Raisting: „Wir sind erneut Meister“, so Dirk Munker. Der SG-Kapitän und seine Mannschaftskameraden dürfen sich über den zweiten Titelgewinn in Folge in der Bayernliga Süd-West freuen.

Munker kann auf eine fast makellose Bilanz verweisen, die sein Team in den vergangenen 14 Wettkämpfen aufgestellt hat. Auch in den beiden letzten Duellen gingen die Raistinger siegreich aus dem Schießstand. In der heimischen Raistinger Schießstätte bezwang der alte und neue Meister zunächst die FSG Kempten mit 4:1, mit dem gleichen Ergebnis bezwang er anschließende die VSG Asbach-Bäumenheim. Damit musste die SG in dieser Saison nur einen einzigen Vergleich abgeben (26:2). Ansonsten fuhr sie nur Siege ein, was auch nötig war. Denn der Vizemeister Eintracht Garching war fast ebenso gut und kam auf 24:4-Punkte. Für den Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga am Samstag, 8. April, in München-Hochbrück haben sich beide Mannschaften qualifiziert.

Bei den letzten beiden Wettkämpfen der Saison mussten die Raistinger auf Hermann Illgen verzichten, der sich zuletzt in starker Form präsentiert hatte. Aber die Mannschaft war gegen die FSG Kempten auch ohne ihn stark genug aufgestellt und setzte sich schlussendlich ungefährdet durch. Andreas Zimmermann, der Illgen ersetzte, machte seine Sache recht ordentlich. Aber mit 354 Ringen hatte der Routinier keine Chance gegen Peter Ulbrich (367). Seine Mitstreiter mussten um den Sieg jedoch nicht bangen. Auf den ersten vier Positionen verzeichnete der Spitzenreiter ausschließlich klare Erfolge. „Es war aber nie klar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde“, sprach Munker von spannenden Auseinandersetzungen. Ulrich Kranz (370) setzte sich an Position eins locker gegen Leonhard Zieglmeir (364) durch, auch Philipp Mößmer (367) besaß gegen Andreas Marka (361) keinerlei Probleme. Vor keine besonderen Herausforderungen sah sich auch Munker (371) gegen Roland Simion (361) gestellt. Helmut Weichart musste sich da schon wesentlich mehr anstrengen. Die ansprechende Vorgabe von Peter Riedel (368) überbot er jedoch (374).

Im letzten Kampf gegen die VSG Asbach-Bäumenheim ging es nun darum, den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Der Drittletzte der Tabelle war jedoch kein echter Prüfstein. Die kniffligste Aufgabe löste Kranz an Nummer eins. Roland Ermark hatte zwar 370 Ringe vorgelegt, aber der Haunshofener in Raistinger Diensten brachte es auf 374 Zähler. „Ulrich musste noch einmal seine gesamte Leistung abrufen“, so Munker. Der SG-Kapitän sah seinen besten Schützen gefordert, der die Saison in der inoffiziellen Einzelwertung der Bayernliga Süd-West auf Rang zwei abschloss. Mößmer (372) erledigte seine Pflicht gegen Felix Bletzinger (362) mit Bravour, während Munker ein mittelprächtiges Ergebnis (365) völlig ausreichte, um Friedrich Beck (349) in die Schranken zu weisen. Noch deutlicher war die Überlegenheit von Weichart (368) gegen Georg Preiß (351). Nur Rudolf Zemek (344) musste sich auf Position fünf gegen Matthias Kamitz (359) geschlagen geben.

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