Mauer Winter spart Stadt Geld

Penzberg - Der milde Winter spart der Stadt Penzberg bislang Geld. Der Winterdienst musste kaum räumen.

Penzbergs Bauhofleiter Christian Eberl stellte im Bauausschuss die bisherige Bilanz vor. Fazit: Denn der fehlende Schnee fordert Personal und Fahrzeuge der städtischen Einrichtung nicht so wie üblich. Nichtsdestotrotz hatte der Bauhof bislang gut zu tun: Seit 1. November vergangenen Jahres fielen 108 Tage Winterdienst an, das machte unterm Strich 1478 Stunden. Letztendlich wirklich geräumt und gestreut wurde laut Eberl allerdings nur an 14 Einsatztagen.

Der Bauhof hat sieben eigene Fahrzeuge und zwei Handtrupps, ausgerüstet mit Schaufel und Besen, im Räumeinsatz. Dazu zehn Fremdfirmen mit insgesamt 20 Fahrzeugen. Diese kosteten nach Eberls Angaben die Stadt bislang rund 86 000 Euro. Bleibt der Winter so mild, käme Penzberg günstiger weg als in den Vorjahren: Da waren laut Eberl pro Winter um die 208 000 Euro fällig gewesen. Übrigens: Bislang hat die Stadt 38 000 Euro für Streugut bezahlt.

Eberl zog ein positives Fazit seines ersten Winterdienstes: „Bisher gab es keine größeren Beschwerden.“

(ab)

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