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Fiebert mit seinen Kollegen dem WM-Start entgegen: der Weilheimer Max Nagl (Mitte) mit Nathan Watson (links) und Todd Waters, die wie er für das „Red Bull Ice One Husqvarna“-Werksteam fahren.

Auftakt zur Motocross-WM in Katar

Max Nagl heiß auf den WM-Start

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Weilheim - Er gehört seit Jahren zu den besten Motocross-Piloten - und will das auch heuer wieder beweisen. In Katar beginnt für Max Nagl die WM.

Auf der Rennstrecke muss Max Nagl hin und wieder ein Risiko eingehen, um erfolgreich zu sein. Ansonsten versucht der Weilheimer Motocrossfahrer, Risiken so weit wie möglich zu vermeiden. Um beim Grand-Prix von Katar, der am Wochenende den Saisonauftakt bildet, topfit am Start zu stehen, vertraut der 27-Jährige auf das Essen aus der Heimat. Für die Tage in Katar hatte Nagl seine Nahrung im Fluggepäck. Der Weilheimer ist in dieser Beziehung ein gebranntes Kind: 2013 hatte er sich in Losail im Vorfeld des Rennens – wie andere Fahrer auch – den Magen verdorben. Für heuer ist er auf alle Fälle zuversichtlich.

„Ich freue mich auf den WM-Auftakt“, teilte Nagl via facebook mit. „Katar war vergangenes Jahr ein gutes Pflaster für mich. Die Strecke hat mir sehr gut gelegen, und auch mit dem Flutlicht war es kein Problem.“ Im vergangenen Jahr belegte Nagl beim Flutlichtrennen den zweiten Platz in der Tageswertung der MXGP-Klasse. Einen Podiumsplatz strebt der Husqvarna-Fahrer auch diesmal wieder an – auch wenn er es explizit nicht so ausspricht. „Ich möchte versuchen, von Beginn an bei der Musik dabei zu sein und so viele Punkte wie möglich aus Übersee mitzubringen. Letztes Jahr hat gezeigt: Es ist wichtig, konstant unter den ersten Fünf zu sein.“, so Nagl. Nach dem Rennen in Katar geht es nach Thailand (8. März) und Argentinien (29. März). „In Thailand und Argentinien erwarten mich zwei Strecken, die ich bis dato nicht kenne“, sagt Nagl. „Es wird also sehr spannend werden.“ Mit Blick auf die ganze Saison sagt er: „Ich denke, die MXGP-Klasse ist so stark besetzt wie niemals zuvor.“

Die ersten drei WM-Rennen wird Nagl allein mit dem Team unterwegs sein. Lebensgefährtin Sabrina und der im Dezember geborene Sohn Mason werden ihn nicht begleiten. Das Familienleben taugt dem Vizeweltmeister 2009. „Wir genießen jede Minute, die wir zusammen haben. Übrigens sind die Nächte auch noch nicht kürzer geworden, der Kleine schläft wunderbar durch“, teilt Nagl mit.

Bestens zurecht kommt der Weilheimer auch mit seinen Kollegen vom „Red Bull Ice One Husqvarna“-Werksteam. Nach der vergangenen Saison war er von HRC-Honda zur Marke „Husqvarna“ gewechselt, die zum KTM-Konzern gehört. „In meinem neuen Team fühle ich mich superwohl. Die ganze Mannschaft arbeitet sehr eng zusammen, und jeder ist für den anderen da. Es ist alles sehr professionell mit einer familiären Atmosphäre“, berichtet Nagl. Im Rahmen der Vorbereitung hat der Weilheimer mit einem Laufsieg in der italienischen Meisterschaft schon für Aufsehen gesorgt. Die Team-Chefs halten große Stücke auf Nagl und erwarten, dass er in der Weltmeisterschaft ganz vorn mitmischt. „Max hatte in den Vorbereitungsrennen großartige Starts hingelegt und extrem hart gearbeitet, um zum WM-Start in der bestmöglichen Form zu sein“, wird Team-Manager Antti Pyrhönen in einer Mitteilung zitiert.

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