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Ganz oben: Jürgen Kreibich gewann beim „Kitzalp Bike Festival“ auf der Mitteldistanz den Siegerpokal in seiner Altersklasse mit großem Vorsprung vor Frank Fabinger (links) und Markus Rehrl.

Mountainbike

Kreibichs erfolgreiche Rückkehr

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Sechs Jahre hat er pausiert, jetzt ist Mountainbiker Jürgen Kreibich zurück - und das sehr erfolgreich.  

Peißenberg – Jürgen Kreibich hat in seiner Karriere als Mountainbiker schon etliche Erfolge erzielt. Zusammen mit Rupert Palmberger hat der 39-jährige Peißenberger dreimal beim 12-Stunden-Rennen am Weilheimer Gögerl bei den Zweierteams den Sieg geholt. In der Gesamtwertung der „Ritchey Challenge“, einer jährlich ausgetragenen Rennserie, wurde er Dritter. 2009 gelang es ihm, bei der deutschen Marathon-Meisterschaft in der Eliteklasse unter die besten 20 zu fahren. Vor etwa sechs Jahren musste Kreibich seine sportliche Laufbahn beenden, „da ich durch einen Jobwechsel und die Geburt meines zweiten Kindes nicht mehr die nötigen Umfänge trainieren konnte“, so der Peißenberger.

Jetzt aber ist Kreibich in den Rennbetrieb zurückgekehrt. Zwar kann er weiterhin nicht so ausgiebig trainieren wie in der Vergangenheit, „aber zumindest so viel, dass ich mich in der Lage fühle, wieder Rennen zu fahren“. Allerdings sei es „schon eine Herausforderung“, Job, Familie und Sport unter einen Hut zu bringen. Seit kurzem ist Kreibich für das Jedermann-Rennradteam „Radteam Impuls“ (Weilheim/Fischen) am Start, da er künftig sowohl Mountainbike- als auch Straßenrennen fahren will, wobei der Schwerpunkt auf den Marathonstrecken liegen soll. Ab kommender Saison will er auch wieder bei Lizenz-Straßenrennen starten, und hierfür ist die Zugehörigkeit zu einem Verein nötig.

Sechs Rennen hat der Diplom-Wirtschaftsinformatiker in diesem Jahr bereits bestritten. Dabei steigerte sich der Peißenberger kontinuierlich: Zum Auftakt belegte er beim Straßenrennen in Burggen in der Jedermann-Klasse Rang acht. Beim Bike-Marathon am Gardasaee erreichte er auf der Extremstrecke (93 Kilometer, 3880 Höhenmeter) in der allgemeinen Klasse (ohne Lizenz) in seiner Altersklasse den sechsten Platz, in der Gesamtwertung wurde er auf Rang 22 geführt. Beim Auerberg-Marathon schaffte der Peißenberger den Sprung auf Platz fünf seiner Altersklasse (gesamt 19.). In den jüngsten beiden Rennen gelang Kreibich dann der Sprung auf das Stockerl. Beim Mountainbike-Marathon in Pfronten erreichte er auf der Mitteldistanz (51 Kilometer, 1900 Höhenmeter) als Dritter seiner Altersklasse (gesamt 17.) das Ziel. Den bis dato größten Erfolg feierte der 39-Jährige beim „Kitzalp Bike Festival“ in den Kitzbüheler Alpen feierte er auf der „Medium Plus“-Distanz (46 Kilometer, 2000 Höhenmeter) den Sieg in seiner Klasse (gesamt 9.).

Dieses Rennen war laut Kreibich „aufgrund der hohen Temperaturen und der anspruchsvollen Strecke ein sehr hartes Rennen“. Sowohl die Anstiege, bei denen die Fahrer zum Teil Skipisten bezwingen mussten, als auch Abfahrten „verlangten den Teilnehmern alles ab“, so Kreibich. Ihm gelang es den eigenen Worten nach aber, „ein konstantes und trotz der schweren Abfahrten glücklicherweise sturzfreies Rennen“ zu absolvieren. Nach 2:43:50 Minuten erreichte er als Erster seiner Altersklasse das Ziel. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten, Frank Fabinger (Untrasried) betrug satte 7:30 Minuten.

Den bisherigen Abschluss für Kreibich bildete der „Tannheimer Tal Radmarathon“ vor drei Wochen. Von über 800 Finishern auf der Langdistanz (220 Kilometer, 3500 Höhenmeter belegte er Gesamtrang 34 (Altersklasse: Platz 14). „Für meinen ersten Straßenmarathon war es, denke ich, ganz ordentlich“, befand der Peißenberger.

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