Noch ist unsicher, ob ein Biomasse-Kraftwerk im Nonnenwald entsteht. Foto: archiv

Müllverbrennung statt Kraftwerk? Stadt weist BfP-Warnung zurück

Penzberg - Als unseriös hat Bürgermeister Mummert die BfP-Warnung zurückgewiesen, das geplante Biomasse-Kraftwerk Penzberg könnte später in eine Müllverbrennungsanlage verwandelt werden.

Aufgegriffen hatte Mummert am Dienstagabend in der Bauausschuss-Sitzung eine Frage der SPD-Fraktion, wie realistisch die Befürchtung sei. Wie berichtet, hatte BfP-Vorsitzender Kölsch beim Neujahrstreffen der Parteifreien vor einer „Müllverbrennung durch die Hintertür“ gewarnt. Rolf Beuting, Energiebeauftragter der Stadt, erklärte in der Sitzung, dass es verschiedene Möglichkeiten gebe, eine Müllverbrennungsanlage zu verhindern. Als effektivsten Schutz nannte er die Bauleitplanung, indem ein Sondergebiet für erneuerbare Energien ausgewiesen wird. „Dazu gehört eine Müllverbrennung nicht“, so Beuting. Die Ausweisung des Sondergebiets entspricht seinen Worten nach auch dem Wunsch der Regierung von Oberbayern. Sie würde dann ihre Genehmigung analog zu dem Sondergebiet erteilen (mehr in der Donnerstagsausgabe).

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