Nach 35 Jahren: Volkshochschule muss umziehen

Weilheim - Früher als gedacht muss die Volkshochschule (Vhs) Weilheim ihr Domizil am Mittleren Graben verlassen. Das Haus wird abgerissen.

„Dass wir bis Ostern aus dem Gebäude am Mittleren Graben raus müssen, wissen wir definitiv erst sein Oktober“, sagt Vhs-Geschäftsführerin Rosamaria Wittlinger. Zwar plant die Stadt schon seit längerem, das Vhs-Gebäude am Mittleren Graben 9 abreißen zu lassen, weil zwischen Schöffelhuberstraße und B2 ein neues Wohnquartier mit Geschäften und einer Tiefgarage entstehen soll. Wittlinger war bisher jedoch von einem Baubeginn ab 2014 ausgegangen.

Für den Übergang hat die Volkshochschule einen neuen Raum für die Geschäftsstelle gefunden: „Wir haben ab 1. Februar einen Raum in der Admiral-Hipper-Passage angemietet“, sagt Wittlinger. Dort sei früher der Laden „Gold & Silber“ untergebracht gewesen. Der Umzug soll bis 4. März erfolgen.

Doch die Geschäftsstelle in der Passage soll wirklich nur eine Übergangslösung sein, denn die Geschäftsführerin hält die neue Heimat keineswegs für ideal: „In der Passage werden wir nur einen einzigen großen Raum haben, nicht einmal eine Toilette haben wir dort.“ Durch den Umzug geht der Vhs auch ein Seminarraum verloren.

Der Umzug werde ihr und den übrigen Mitarbeitern sehr schwer fallen, denn: „Schließlich waren wir 35 Jahre lang in dem Haus am Mittleren Graben.“ Möglicherweise könne die Volkshochschule wieder dorthin ziehen, wenn ein Neubau steht - ob sie sich dies aber leisten kann, ist offen.

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