Nach Volksfestbesuch randaliert

Penzberg - Eigentlich ist das Penzberger Volksfest ein ruhiges. Doch immer wieder kommt es auf dem Heimweg zu Sachbeschädigungen. Das war jetzt wieder der Fall.

Auf der Penzberger Berghalde geht es rund um das Volksfest durchweg friedlich zu. Dafür sorgen Sicherheitsdienst, regelmäßige Polizeistreifen und die Beachtung des Jugendschutzgesetzes. Probleme bereiten der Polizei allerdings oftmals unbekannte Täter, die auf dem Heimweg in der Innenstadt randalieren. Auch an diesem Wochenende.

Immerhin rund 750 Euro Schaden verursachten der oder die Täter, als sie am Samstag, 21.40 Uhr, und Sonntag, 2.45 Uhr, im Bereich Grube/Zibetholzweg gleich mehrere Verkehrsschilder und Pfosten umknickten. Die Polizei geht von einem „Zusammenhang vermutlich mit abwandernden Personen vom Volksfest“ aus. Die Inspektion bittet jetzt um Hinweise unter Telefon 08856/92570.

Am Samstag traf eine Streife gegen 1.30 Uhr auf Höhe Grube/Nonnenwaldstraße einen 29-jährigen Penzberger an. Der Mann hatte einen Sonnenschirm bei sich. Das gute Stück hatte er zuvor am Eingangsbereich des Festzelts auf der Berghalde gestohlen, stellte sich schnell heraus. „Der Schirm wurde wieder zurückgebracht“, heißt es bei der Polizei. Dessen Wert betrug übrigens rund 50 Euro.

Ob ein Bezug zum Volksfest besteht, teilte die Polizei nicht mit - ärgerlich ist es aber dennoch: Ein Unbekannter tobte sich zwischen Samstag, 22 Uhr, und Sonntag, 8.30 Uhr, im Bereich Johannisberg, an der Sindelsdorfer Straße, aus: In diesem Zeitraum wurde von dem Täter gegen das Gitter eines Garagentores getreten. Der Schaden beträgt rund 150 Euro. Auch in diesem Fall bittet die Polizei Penzberg um Hinweise.

Und überhaupt kein Spaß war die gefährliche Aktion eines Unbekannten in der Umgebung der Berghalde: Dieser hatte am Sonntag, zwischen 3 und 6 Uhr an der Straße „Grube“ einen Gullideckel aus der Fahrbahn herausgehoben. Der Deckel wurde laut Polizei von einer Streife in unmittelbarer Nähe auf einem Grundstück gefunden und wieder in seinen Platz eingesetzt. „Glücklicherweise kam keiner zu Schaden“, heißt es dazu seitens der Inspektion.

Andreas Baar

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