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Bei der Feier: (von links) Vorsitzender Siegfried Sedelmayr, Ehrenmitglied Franz Schalk, Pfarrer Bernhard Schönmetzler, Bürgermeister Korbinian Steigenberger, Ehrenmitglied Helene Gerold und der zweite Vorsitzende Jürgen Uhl. 

SV Wielenbach

Nachdenkliches zum 85. des Sportvereins

Wielenbach - Groß gefeiert wurde das 85-jährige Bestehen des SV Wielenbach. Es gab aber auch nachdenkliche Worte.

Von historischen Bildern gesäumt war die „Grünbachstub’n“, als der SV Wielenbach mit einem Frühschoppen sein 85-jähriges Bestehen feierte. „Wir wollten das einfach im Kleinen begehen“ sagte der Vorsitzende Siegfried Sedelmayr , der sich seit 25 Jahren im Vorstand engagiert. Der Tag hatte mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Bernhard Schönmetzler begonnen, den Doris Jochner und ihr Gospelchor musikalisch gestalteten und in dem zum Schluss auch der Vorsitzende zu Wort kam.

Sedelmayr skizzierte zunächst das Bild eines erfolgreichen Vereines, der sich von Freunden, die „nur Fußball spielen“ wollten, hin zu einem Verein mit breitem Angebot in sieben Abteilungen und derzeit 980 Mitgliedern entwickelt habe. Man biete heute – beginnend beim Mutter/Kind-Turnen bis hin zur Seniorengymnastik – „sozusagen für ein ganzes Leben Sport“. Vor allem aber war in der Rede die Sorge des Vorsitzenden um die Zukunft von Vereins- und Dorfleben in einer immer individueller werdenden Gesellschaft zu spüren: „Sei es eine Radl-Rallye, eine Tischtennis-Dorfmeisterschaft, ein Ausflug für die Jugend, eine Tanzveranstaltung oder eine Faschingsparty: Wielenbach zeigt uns die kalte Schulter“. Den Funktionären des SVW sei so „die Motivation zum Teil verloren gegangen“. Für die Wahlen im kommenden Jahr, bei denen er und der 2. Vorsitzende Jürgen Uhl nicht mehr kandidieren, wünscht sich Sedelmayr, „dass sich wieder mehr Frauen und Männer finden, die sich aktiv einbringen“. 

gro

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