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Auf Hochglanz poliert standen die Karossen auf dem Ausstellungsgelände. 

MotorSport-Club Weilheim

Neue Farben  und neue  Antriebe für  Autos

Bei der 43. Auto- und Motorradausstellung zeigte sich: Es ist viel  Bewegung auf dem Markt  - nicht nur bei den Antrieben. 

Weilheim – Die Eröffnung der „43. Weilheimer Auto- und Motorradausstellung“ fiel heuer kurz aus, kürzer als gewohnt. Mit wenigen Sätzen begrüßte Ausstellungsleiter Klaus Hubl die Vertreter des öffentlichen Lebens in der Hochlandhalle. Landrätin Andrea Jochner-Weiß hatte wegen der Teilnahme an einer anderen Veranstaltung abgesagt. Und Weilheims Bürgermeister Markus Loth wies auf die frisch renovierte Halle hin, „wir sind ganz stolz drauf“, sagte er. Zum Thema „Auto“ wurde nicht viel gesagt, die Problematik rund um die Dieselfahrzeuge war überhaupt kein Thema.

Mit dem Wetter hatte der Motorsport-Club heuer Glück. Pünktlich zum Beginn der Ausstellung war es schön und Lack und Chrom der auf Hochglanz polierten Karossen glänzten in der Sonne. Trotz des kalten Winds war bereits am Samstagvormittag reger Betrieb auf dem Volksfestplatz.

Die Diversifizierung der Automobile in den vergangenen Jahren schreitet fort. Ein großer Teil der ausgestellten Fahrzeuge hatte alternative Techniken wie Elektro-, Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb. Das Angebot ist auch im wörtlichen Sinn bunter geworden. Die Autobauer zeigen wieder Mut zur Farbe.

Die Aussteller waren sich kurz vor Schluss in zwei Punkten einig: Es kamen viele Besucher, was auf das gute Wetter zurückzuführen sei, und der Sonntag war der bessere Tag.

Zwei Trends stellten die meisten fest: Die Nachfrage nach SUVs und nach alternativen Antrieben steigt. Bei Toyota stand der Hybridantrieb im Mittelpunkt des Interesses, bei Opel und Hyundai interessierten sich die Besucher für Hybrid und Elektroantriebe, ebenso bei Volkswagen. Bei Renault fragten die meisten Besucher nach dem Dacia „Duster“ und nach dem elektrischen „Zoe“. Interesse an SUVs verzeichnete man auch bei Mercedes.

Bei einem Fiat-Autohaus stand der Dauerbrenner „Fiat 500“, den es auch in einer Variante für 16-jährige Fahrer gibt, und der „124 Spider“ im Fokus. Von der Dieseldiskussion profitierten die Fahrzeuge mit Benzinmotor. Dies stellten die Autohäuser queerbeet fest, unabhängig von der Automarke.

Ausstellungsleiter Klaus Hubl war zufrieden: 13 800 Besucher waren gekommen.

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