Annelies Plep gründete 1989 die „Arche Noah“ und leitete sie. archiv ab

Neue Kinderbetreuungsplätze: Geht "Arche Noah" leer aus?

Penzberg - Enttäuschung im Familienzentrum „Arche Noah“: Es droht bei der Erweiterung der Kinderbetreuungsplätze in der Stadt leer auszugehen - zumindest bei der Vergabe von neuen Gruppen.

Das dies so ist fürchtet "Arche Noah"-Leiterin Annelies Plep. Denn dies geht aus dem Beschlussvorschlag für die Stadtratssitzung am Dienstag hervor. Die sechs Seiten lange Tischvorlage der Rathausgeschäftsleitung enthält Vorschläge an den Stadtrat zur weiteren Vorgehensweise. Danach ist die Verwaltung der Auffassung, dass zunächst das Raumproblem der „Arche Noah“ gelöst werden solle - deshalb sollte für das Familienzentrum mit seiner integrativen Kindergartengruppe „eine eigene Einrichtung errichtet werden“. Das Gebäude müsse so konzipiert werden, dass „bei Bedarf kurzfristig“ Räume für eine zweite Gruppe geschaffen werden können. Eine räumliche Trennung von Zentrum und Kinderbetreuung sei nicht sinnvoll und widerspreche dem pädagogischen Konzept. Aber: Bei dieser Lösung würde das Zentrum „voraussichtlich nicht bei der Vergabe der derzeit erforderlichen Betreuungsgruppen berücksichtigt werden“, heißt es.

Bei Leiterin Plep schrillen die Alarmglocken. Man sei „überrascht und enttäuscht“ von der Vorlage. „Wir möchten nicht, dass wir ganz leer ausgehen. Der Kuchen ist groß genug“, spielte sie auf die hohe Nachfrage nach Kindergarten- und Krippenplätze an.

Bürgermeister Hans Mummert bestätigte, dass die „Arche Noah“ nach Stand der Dinge bei der Gruppenvergabe „vorerst außen vor“ sei. „Wir lehnen nicht Kindergartenplätze ab“, betonte er - „aber wir können nicht alles finanziell schultern.“ Das Hickhack um mehr Kindergruppen in Penzberg: Lesen Sie es morgen in der Printausgabe der Heimatzeitung.

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