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"Noch 20 Zentimeter haben gefehlt"

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Motor abgesoffen. Dieser Kleinbus blieb im Wasser stehen. foto: preller
Motor abgesoffen. Dieser Kleinbus blieb im Wasser stehen. foto: preller

Peißenberg - Es ist nochmal gut gegangen. Das Hochwasser verursachte in Peißenberg nach ersten Erkenntnissen nur geringe Schäden.

„Noch 20 Zentimeter bis zum kritischen Punkt haben gefehlt, dann hätten wir die Umgehung speren müssen“, berichtet Kreisbrandmeister Gerold Grimm von der Peißenberger Feuerwehr gestern. Doch die Pegelstände der Ammer gehen zurück „und das normale Leben kehrt wieder ein“, so Grimm.

Mit etwa 50 Kräften war die Wehr im Einsatz, die gestern noch mit Aufräumen beschäftigt war und zwei Keller in Wörth auspumpen musste. Die meisten Betroffenen kamen glimpflich davon, so auch Manfred Fischer, der Inhaber des Campingplatzes. Ihm hatte die Feuerwehr in der Nacht auf Sonntag eine Barriere aus Folie und Kies gegen die Ammer errichtet. Der Fluss schwappte nicht über, doch Grundwasser und der Bach, der durch den Platz fließt, waren Schuld, „dass ein bisschen Wasser“, so Fischer in fünf Vorzelte floss.

Glück im Unglück hatte auch der Fahrer eines Kleinbusses, der neben der Ammer im Wasser stehen blieb. Der Wagen wurde mit einem Bulldog herausgezogen.

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