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Der Großvater: Peter Maisenbacher mit Enkel Lias, dahinter Sohn Florian (Vater von Lias), Tochter Anja-Carina und Hund „Banjo“. 

was macht eigentlich... Peter Maisenbacher?

Fast immer auf Achse

Obermaxlried - Was macht Peter Maisenbacher? Der Moderator, Lehrer und Läufer hat sich ein Sabbatical gegönnt und war mit Frau Gabi auf Wanderreisen.

Der Moderator: Den Duathlon in Krailling moderierte der Obermaxlrieder im vergangenen Jahr. 

Was macht eigentlich Peter Maisenbacher? Das haben sich in den vergangenen Monaten bestimmt viele Obermaxlrieder gefragt: Der Ausdauer-Sportler, Moderator und Gymnasial-Lehrer hat sich ein Sabbatical gegönnt und war mit seiner Frau Gabi auf Achse – unter anderem zehn Wochen auf Tasmanien und Neuseeland. Derzeit ist er wieder zu Hause – der Anlass dafür war ein gewichtiger: Maisenbacher (59) ist zum ersten Mal Großvater geworden. Lias kam Ende Februar zur Welt und lebt mit seinen Eltern im stattlichen Haus in Obermaxlried.

„Ich bin mir des Privilegs bewusst, und weiß auch, dass man Dinge, die einem viel bedeuten, nicht auf die lange Bank schieben sollte. Es geht nicht immer so weiter“, so Maisenbacher über seine einjährige Auszeit – benannt nach dem biblischen Sabbatjahr. Die Entscheidung dazu hat er vor fünf Jahren getroffen und seither jedes Jahr auf ein Fünftel seines Gehalts verzichtet, um die Auszeit zu finanzieren.

Seit August war der Deutsch- und Englischlehrer am St.-Anna-Gymnasium in München gerade mal acht Wochen zu Hause, stattdessen auf Wanderreisen in Frankreich und auf La Reunion, dann folgte die große Neuseeland-Tasmanien-Tour. Die Maisenbachers waren auf eigene Faust mit Zelt unterwegs und haben interessante Menschen kennengelernt und sich „prima verstanden“, so Maisenbacher, sich des bangen Satzes seiner Frau – einer selbständigen Sportlehrerin – eingangs der ersten Wanderung erinnernd: „Jetzt sehen wir uns dann Tag und Nacht, jeden Tag.“ Die Maisenbachers sind seit 28 Jahren verheiratet und haben vier Kinder großgezogen.

Sein Steckenpferd, die Moderation von Sportveranstaltungen, hat Maisenbacher aufgrund seiner Reisen zwar eingeschränkt, aber nicht aufgegeben. Kurz vor dem Abflug nach Neuseeland moderierte er einen Lauf der Ismaninger Winterlaufserie, kurz nach seiner Rückkehr den nächsten. In der Region ist Maisenbacher das nächste Mal am 2. April im Einsatz: beim Dießener Trailrun. Sein eigenes Training hat der umtriebige Maisenbacher, immerhin ehemaliger deutscher Seniorenmeister in der 4x400-Meter-Staffel und mit einer 1000-Meter-Bestzeit von 2:27 Minuten, in den vergangenen Monaten vernachlässigt. Dafür hat Maisenbacher, der auch mehrere Marathons und den Trans-Alpine-Run absolviert hat, in den nächsten Monaten wieder mehr Zeit. Die zweite Hälfte seine Sabbaticals will er vermehrt zu Hause verbringen. Mindestens eine Wanderreise wieder nach Frankreich ist aber auf jeden Fall geplant. Für die Maienbachers wird es eine kürzere Tour, jeder andere müsste dafür seinen Jahresurlaub aufwenden.

Nach dem Sabbatical wird er im September wieder ans St.-Anna-Gymnasium zurückkehren und arbeiten, bis er 66 Jahre alt wird – Kraft dafür habe er nun ausreichend getankt.

Johannes Thoma

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