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Es muss nicht immer ein Ball sein: Beim Finale des Merkur CUP in Mammendorf jonglierte Alfred Reindl mit dem Siegerpokal. 

Ballartist aus Oberhausen

Reindl macht bis zur WM 2018 weiter

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Oberhausen - Bei der EM hatte Ballartist Alfred Reindl (51) auf einen Auftritt verzichtet. Bis zur WM 2018 macht er aber weiter.

 Bei Fußball-Großereignissen wie Welt- oder Europameisterschaften ist Alfred Reindl seit über einem Vierteljahrhundert Stammgast. Bei der vor kurzem zu Ende gegangenen EM in Frankreich war der 51-jährige Ballartist aus Oberhausen jedoch nur Zuschauer. Zwar hatte er Angebote für Auftritte im Nachbarland, wegen möglicher terroristischer Aktionen dort sagte er eine Teilnahme dort ab. Wirklich traurig ist Reindl deswegen aber nicht: „Ich habe doch schon alles erreicht“, so der Oberhausener, dessen Stern bei der Weltmeisterschaft 1990 in Italien aufging. Auch in Frankreich war er schon in Aktion, damals bei der WM 1998. In zwei Jahren ist wieder Weltmeisterschaft, und in Russland will Reindl wieder dabei sein – „weil ich sehr fit bin“, wie er bekräftigt.

Auch wenn er bei der Europameisterschaft nicht dabei war, über mangelnde Beschäftigung kann der 51-Jährige nicht klagen. Er wird oft für Galas oder Firmenevents gebucht, wie jüngst beim Pharmakonzern „Roche“. Stammgast ist Reindl beim Merkur CUP, der vom „Münchner Merkur“ und seinen Heimatzeitungen veranstaltet wird. Das Finale 2016 des weltweit größten E-Junioren-Turniers in Mammendorf wird ihm dabei in besonderer Erinnerung bleiben. „Mein Auftritt war total gelungen, einfach genial“, war Reindl begeistert. Bereits ausgemacht ist, dass er auch beim Finale 2017 wieder dabei sein wird. In Mammendorf probierte der Oberhausener etwas Neues aus und jonglierte mit dem Merkur CUP-Siegerpokal – was übrigens gar nicht so einfach war, denn „das Trumm ist ja mindestens fünf Kilo schwer“, so Reindl. 

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