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Sichtlich Freude hatten die Kinder auf dem Geschicklichkeits-Parcours, den der BSC auf dem Sportplatz aufgebaut hatte. fot os: wahl-geiger

70 jahre bsc oberhausen

Ein Sportfest für die ganze Familie

Mit einem bunten Programm feierte der BSC Oberhausen am Samstag  Geburtstag. Dass der Verein mit 70 Jahren noch nicht zum alten Eisen zählt, wurde bei zahlreichen Aktionen deutlich.

Oberhausen „Wir wollten zur Feier unseres 70-jährigen Bestehens was für die Familen machen“, sagte der Vorsitzende des BSC Oberhausen, Markus Kunzendorf. Es sei gut, wenn Traditionsvereine wie zum Beispiel Trachtenvereine Gottesdienste und Festzüge machten für einen Sportverein sei es aber durchaus angebracht, eine runde Zahl mit einem Sportfest zu feiern.

Gegründet wurde der BSC Oberhausen am 26. Dezember 1948. „Aber wer kommt schon am zweiten Weihnachtsfeiertag zu einem Sportfest“, so Kunzendorf. Ein Sportfest im Sommer sei viel sinnvoller, und so habe sich der Vorstand für den Juli entschieden.

Die Überlegung erwies sich als richtig. Rund 350 Besucher, meist Familien, kamen am Samstag auf den Sportplatz, wo der BSC ein Dutzend Attraktionen für alle Altersgruppen aufgebaut hatte. Während sich die Junggebliebenen bevorzugt im Bogenschießen übten, zog es die jungen Besucher zum Lebendkicker, zur Slackline, zum Zielspritzen und zum Ins-Wasser-fallen-lassen. Mit gezielten Ballwürfen konnten sie einen Sitz zum Kippen bringen, so dass der Badegast in ein Becken fiel. Angesichts des Sommerwetters waren die Plätze dort beliebter als die der Ballwerfer. Eine Schlange bildete sich auch bei den „Bubble-Balls“, die man sich zum Fußballspielen überstülpen konnte. Traurig waren nur die ganz kleinen Besucher, deren Beine zu kurz für die großen Bälle waren.

Das Sportfest hatte nicht nur Oberhausener angezogen. Gekommen war auch eine Fußballmannschaft aus Peißenberg, deren Mitglieder unter anderem aus Tunesien, Marokko, Italien, Serbien, dem Irak und der Türkei stammen. Mit den „Bubble-Balls“ konnten Gemeinderäte und Vorstandmitglieder des BSC am Abend „den Neymar geben“, wie es in der Ankündigung des Gaudi-Turniers hieß, denn Umfallen gehörte dazu. Und zum Abschluss gab’s am Abend eine Party.

Beim BSC-Fest machte auch der Waldkindergarten mit, der zum Entenrennen eingeladen hatte. Über 300 der gelben Plastik-Tierchen, die für drei Euro gekauft werden konnten, ließen sich um die Wette den Bach am Sportplatz hinuntertreiben. Nicht nur für die Entenbesitzer gab es Preise, auch der Kindergarten war unter den Gewinnern. Er verwendet den Erlös für den Kauf von Zusatzausstattung, die für einen integrativen Platz nötig ist, der laut Leiterin Anja Vukman ab Herbst angeboten wird. Von Alfred Schubert

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