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Die geehrten Mitarbeiter mit ihren Chefs und den Innungssiegern der Maurer. Mit im Bild sind die Obermeister Ulrich Greimel (hinten l.) und Michael Andrä (hinten. 3.v.r.). 
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Die Zimmerer mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Karl Schelle (links), Obermeister Michael Andrä (Bildmitte, von rechts) und Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl.
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Die geehrten Mitarbeiter mit ihren Chefs und den Innungssiegern der Maurer. Mit im Bild sind die Obermeister Ulrich Greimel (hinten l.) und Michael Andrä (hinten. 3.v.r.). 

Freisprechungsfeier der zimmerer und maurer

„Lernende werden Sie bleiben“

„Jetzt können Sie sich zu tragenden Säulen des Betriebs entwickeln“, sagte Dr. Burkhard Küster zu den Lehrlingen der Bau- und Zimmererinnung, bei deren Freisprechungsfeier. Der Leiter der Berufsschule Weilheim gab aber zu bedenken, dass das Lernen nicht abgeschlossen sei.

Oberhausen „Lernende werden Sie immer bleiben“, sagte Küster zu den Absolventen bei der Freisprechungsfeier im „Stroblwirt“ in Oberhausen. Und Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl rechnet damit, dass sich die Anforderungen an das Handwerk weiter erhöhen werden – und das in immer schnellerem Tempo. Lebenslanges Lernen sei notwendig.

Die neuen Gesellen haben laut Ulrich Greimel aber auch Glück. Der Obermeister der Bauinnung bezog sich damit auf die aktuelle wirtschaftliche Lage. Die Fachkräfte würden in einer Zeit in den Beruf einsteigen, in der die meisten Handwerksbetriebe mehr Aufträge hätten, als sie mit ihren Mitarbeitern bewältigen könnten. Handwerker seien daher gesucht. Laut Greimel ist das Handwerk wieder im Aufwind. Auch würde es wieder gesellschaftliche Anerkennung finden. Die Zeiten, in denen nur Akademiker etwas galten und behauptet wurde, ein Handwerk würde man nur ergreifen, „wenn man sonst nichts findet“, seien vorbei. Das liege auch an der guten Ausbildung in Deutschland, die Praxis und Theorie kombiniere. Dieses Kombination gebe es sonst nur noch in Österreich, der Schweiz und in Südtirol. Der Rest der Welt würde diese Länder um ihr Ausbildungssystem beneiden.

Der Obermeister der Zimmererinnung, Michael Andrä, gab den Freigesprochenen mit auf den Weg, drei Tugenden zu pflegen, die zum Erfolg führten. Sie sollten Verantwortung übernehmen, sich bei der Arbeit auf das Wesentliche konzentrieren, denn Multitasking und die Produktion von Datenmüll seien die Feinde der Effizienz. Schließlich sollten sie mit dem Geleisteten zufrieden sein, dabei aber nicht vergessen, sich weiterzuentwickeln.

Für die besten Dachstühle als Gesellenstücke wurden ausgezeichnet: Georg Lory (Zimmerei Martin Gindhart, Rottenbuch), der mit 15 Punkten die volle Punktzahl erreichte sowie Alois Hubal (Zimmerei Robert Will, Uffing) und Adelheid Schöpf (Zimmerei Gottfried Wagner, Hofheim), die je 14 Punkte erzielten.Bei den Treppen lag Lucia Erhard (Zimmerei Max Bertl, Wildsteig) mit 15 Punkten vorn, ihr folgte Franz Gistl (Zimmerei Florian Brennauer, Haunshofen) mit 13 Punkten. Innungssieger der Maurerwurde Christoph Echtler (Christian Echtler, Altenstadt) mit einer Durchschnittsnote von 2,4. Es folgten Georg Baumgartner (Hubert Graf, Reichling) mit der Note 2,5 und Matthias Sieber (Gebrüder Eicher, Steingaden) mit der Note 2,6.

Anlässlich der Freisprechungsfeier wurden auchandere Ehrungen ausgesprochen. Für 48 Jahre Betriebszugehörigkeit zur Murnauer Firma Josef Bergmeister wurde Andreas Schnitzer geehrt, der zugleich 15 Jahre im Gesellenausschuss war. Geehrt wurden auch vier Mitarbeiter der Firma Bernhard Resch in Forst. Klaus Walter ist dort seit 25 Jahren als Zimmerer tätig, Franz Auer ebenso lange als Maurer. Jeweils 24 Jahre im Gesellenausschuss sind Ulrich Stirnadel und Karlheinz Greis, wofür ihnen die silberne Ehrennadel verliehen wurde.

Alfred  Schubert

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