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Zweimal zählen musste Bürgermeister Thomas Feistl (links) bei der Wahl seines Stellvertreters.

Zwei Wahlgänge bringen kein Ergebnis

Oberhausen: Per Losentscheid zweiten Bürgermeister ermittelt

Wer soll Stellvertreter von Bürgermeister Thomas Feistl werden? Bis diese Frage bei der konstituierenden Sitzung des Oberhausener Gemeinderats beantwortet war, dauerte es etwas, denn es waren mehrere Wahlgänge erforderlich.

Oberhausen– Einig war man sich, dass es für den kleinen Ort keine zwei Vertreter von Feistl brauche, sondern einer genüge, um Termine und andere Verpflichtungen wahrzunehmen. „Derjenige muss dafür aber auch ausreichend Zeit mitbringen“, gab der Bürgermeister vor der Wahl zu bedenken. Dann wurden in geheimer Wahl die Stimmzettel ausgefüllt mit dem Ergebnis, dass die beiden Kandidaten, Andreas Reichel (ÖDP) und Rudolf Sonnleitner (Parteifreie Wähler), jeweils sieben Stimmen erhielten.

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Deshalb war ein weiterer Wahlgang nötig, bei dem im großen Saal des „Stroblwirts“ wieder jedes Ratsmitglied von seinem Platz aufstand, um seinen Zettel in die Urne zu werfen. Und weil es erneut 7:7 hieß, musste schließlich das Los entscheiden. Dabei zog Sonnleitner seinen eigenen Namen und bleibt für weitere sechs Jahre zweiter Bürgermeister in Oberhausen.

Rudolf Sonnleitner bleibt 2. Bürgermeister.

Zuvor hatte Feistl Renate Bertl, Martin Dittrich, Agnes Edenhofer, Markus Kunzendorf, Andreas Reichel und Christof Wiedmann als neue Ratsmitglieder vereidigt und ihnen kurz ihre wichtigsten Rechte und Pflichten erklärt. Aus dem Erlass einer neuen Geschäftsordnung wurde an diesem Abend nichts, weil Reichel und Wiedmann gegen einzelne Punkte schriftliche Einwände vorgebracht hatten. Diese sollen, um genügend Zeit zum Diskutieren zu haben, in der nächsten Sitzung ausführlich besprochen werden. „Bis dahin gilt die alte Geschäftsordnung“, sagte Feistl.

Abstimmungsmarathon in Oberhausen bei der Besetzung von Referentenposten und Ausschüssen

Den restlichen Teil des Abends bildete ein Abstimmungsmarathon, um verschiedene Ausschüsse zu besetzen und Referenten zu benennen. Anneliese Reichert, Albert Heringer und Andreas Reichel sind künftig Vertreter für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Huglfing. Als Verbandsräte für den Abwasserzweckverband Hungerbachtal fungieren Leonhard Strobl und Andreas Reichel. Renate Bertl ist die Vertreterin für den Schulverband Huglfing.

Im Ausschuss für Bauangelegenheiten und kommunale Liegenschaften sitzen Albert Heringer, Florian Pfütze, Stefan Reichert und Andreas Reichel. Leonhard Strobl, Andreas Reichel, Stefan Reichert und Florian Pfütze gehören dem Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität an. Der Personalausschuss ist mit Agnes Edenhofer und Rudolf Sonnleitner besetzt. Vorsitzender des Rechnungsprüfungausschusses ist Leonhard Strobl, Jugendreferentin Renate Bertl, Seniorenbeauftragte Agnes Edenhofer. Peter Stöbich

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