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Die Kandidaten der Parteifreien Wählerschaft Oberhausen.

Kommunalwahl 2020

Oberhausen: Feistl will wieder Bürgermeister werden

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Die Parteifreie Wählerschaft Oberhausen geht mit Amtsinhaber Thomas Feistl als Bürgermeisterkandidat in die Kommunalwahl 2020. Der 41-Jährige wurde einstimmig nominiert.

Oberhausen – Dass Thomas Feistl im März 2020 antreten will, war kein Geheimnis. Der 41-Jährige, Geschäftsführer der 17er Oberlandenergie, ist seit 2014 Bürgermeister in Oberhausen – und möchte noch einige Projekte umsetzen. Dies wurde bei der Nominierungsversammlung seiner Liste Parteifreie Wählerschaft Oberhausen im „Stroblwirt“ deutlich.

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Feistl zog eine positive Bilanz der Gemeinderatsarbeit unter seiner Ägide. Auf der Liste stehen der Neubau der Kindertagesstätte, die Bauhofumsiedlung, das Interkommunale Entwicklungskonzept mit Huglfing und Eglfing und der Breitbandausbau. 

Rücklagen gesteigert

Feistl nutzte die Gelegenheit, um auf „eine solide Haushaltsführung“ hinzuweisen: Die Rücklagen seien seit seinem Start 2014 von 1,85 auf immerhin 2,5 Millionen Euro gesteigert worden.

Viele Projekte stehen an

Der Kandidat richtete den Blick nach vorn: „Es gibt viele Dinge, die zu tun sind.“ Wie die Rathaussanierung samt Schaffung eines Dorfplatzes, das Baugebiet „Berger Au“, die Weiterentwicklung des Westenrieder-Anwesens für Wohnbau, die Friedhofserweiterung und der Hochwasserschutz. 

Mehr Harmonie gewünscht

Für die Zukunft wünscht sich Feistl „keine emotionalen Diskussionen“ mehr im Gemeinderat. „Das ist nicht zielführend.“ Zuletzt wurde über Klimaschutz und Wohnbau heftig gerungen.

Einstimmig gewählt

Am Ende wurde Feistl einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Der 41-jährige führt die vorgelegte Liste mit 14 Gemeinderatsbewerbern an, die ohne Gegenstimme durchging. Auf Platz zwei hat er sich Rudolf Sonnleitner (62) ins Boot geholt. 

Wechsel von der CSU

Der zweite Bürgermeister war 2014 noch für die CSU/Parteifreie angetreten. Seinen Wechsel begründete Sonnleitner, auch im Asyl-Kreis aktiv, mit „verschiedenen Mosaikbausteinen“, die nicht mehr gepasst hätten.

Geringe Resonanz

Den harmonischen Abend störte Altbürgermeister Georg Sterzer ein wenig: Er zeigte sich „tief enttäuscht“, dass sich nur 20 Stimmberechtigte eingefunden hatten. „Früher war der Saal voll.“

Die Liste

1. Thomas Feistl, 2. Rudolf Sonnleitner, 3. Albert Heringer, 4. Leonhard Strobl, 5. Rudolf Hadersberger, 6. Renate Bertl, 7. Ludwig Beck, 8. Regina Bischof, 9. Siegfried Savaéte-Schretter, 10. Bernhard Müller, 11. Jürgen Häfele, 12. Andreas Richter, 13. Ingrid Koll, 14. Stefan Faltermeier.

Lesen Sie auch: Mobilfunk: Oberhausen muss entscheiden.

Ebenfalls interessant: CSU: Angelika Flock will Bürgermeisterin von Weilheim werden.

Das tat sich auch: Viel getan, viel zu tun.

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