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Bauern für die Bienen: Für das Volksbegehren sprachen sich Bio-Landwirte in Oberhausen  aus.

Volksbegehren „Rettet die Bienen

Gegen „Artensterben“ der Landwirte - Biobauern äußern sich positiv zu Volksbegehren

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Das Volksbegehren „Rettet die Bienen – für den Erhalt der Artenvielfalt“ richtet sich nicht gegen die Landwirte – dieser Ansicht sind die Biobauern, die auf dem Hof der Familie Edenhofer in Oberhausen zusammenkamen.

Weilheim-Schongau – Die Landwirte sind Mitglieder der landwirtschaftlichen Verbände „Bioland“, „Naturland“, „Demeter“ und der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und betonten, dass es auch für ihre Zukunft wichtig sei, beim Volksbegehren zu unterschreiben. Das Artensterben der Insekten gehe einher mit einem „Artensterben“ der Bauern, heißt es in einer Mitteilung des AbL.

Während es in Bayern im Jahr 1972 noch über 230 000 Milchviehbetriebe gegeben habe, seien es heute weniger als 20 000 Betriebe „mit Tendenz nach unten.“ Das Volksbegehren sei eine Chance, die Ausrichtung der Agrarpolitik zu ändern.

„Ist das Volksbegehren erfolgreich, ist es ein erster Schritt, dem massiven Insektensterben mit einer nachhaltigeren Landwirtschaft entgegenzuwirken“, so Irene Popp von der AbL-Regionalgruppe Oberland. Gefordert seien jedoch nicht nur die versammelten Bauern, sondern die gesamte Gesellschaft.

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