Haushalt Oberhausen

Viel Geld für Breitband und Kinderhaus

In den Nachbargemeinden Obersöchering, Huglfing und Eberfing wird 2017 kräftig investiert, da macht auch Oberhausen keine Ausnahme: Der Haushalt sieht Ausgaben in Millionenhöhe vor – vor allem für den Neubau des Kinderhauses.

Oberhausen – Zwei Millionen Euro hat der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, Alfred Schwab, für das Kinderhaus in der Ortsmitte in den einstimmig verabschiedeten Haushalt für heuer eingeplant. Die Bauarbeiten haben vor wenigen Wochen begonnen. Insgesamt sind knapp drei Millionen Euro für das Vorhaben vorgesehen. Parallel dazu hat auch der Umzug des Bauhofs ins Gewerbegebiet begonnen, dafür sind 270.000 Euro veranschlagt.

All dies kann sich die Gemeinde leisten, weil sie jede Menge Geld auf dem Konto hat  und weil die Steuerkraft im Dorf so hoch ist wie noch nie. Das schlägt sich vor allem bei den Einnahmen beim Lohn- und Einkommenssteueranteil nieder, so Schwab.

Die Oberhausener müssen sich vorerst auf keine Erhöhung der Friedhofsgebühren einstellen. Nach der letzten Anhebung hat die Gemeinde einen Deckungsgrad von 99 Prozent erreicht. „Das passt“, so Schwab.

Um Geld in die Kasse zu bekommen, verkauft die Gemeinde heuer Baugrundstücke im Gesamtwert von 800.000 Euro – vorwiegend im Einheimischenmodell. Auch die Breitbandversorgung schlägt kräftig zu Buche: Insgesamt 800.000 Euro will die Gemeinde für das schnellere Internet heuer ausgeben, 631.0000 erhält sie davon an stattlichen Zuschüssen zurück.

Johannes Thoma

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