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Einen gelungenen Abend bescherten die „Oberhauser Musikanten“ mit Dirigent Robert Fesenmayr den Besuchern.  

Weihnachtskonzert der „Oberhauser Musikanten“

Die Liebe zur böhmischen Musik war immer zu spüren

Wie schon seit Jahren luden die „Oberhauser Musikanten“ zum Weihnachtskonzert ein. Im gut besuchten Saal des Gasthauses „Stroblwirt“ freuten sich die Besucher auf einen unterhaltsamen Abend.

Oberhausen – Und die Blaskapelle hatte allerlei musikalische Leckerbissen zu bieten und zeigte die vielen Facetten ihres Könnens. Unter der Leitung von Robert Fesenmayr, der seine Musiker fest im Griff hatte, sorgte die Kapelle für einen Abend mit anspruchsvoller Blasmusik. Und die Zuhörer merkten, wie gut Dirigent und Musiker harmonierten. So war nicht nur die Auswahl der Stücke vielfältig und gelungen, sondern auch der harmonische Zusammenklang stets zu spüren.

Eröffnet wurde das Konzert mit „Fanfare and Flourishes“, für das es schon jede Menge Beifall gab. Mit der anspruchsvollen „New York Ouvertüre“ lud die Kapelle zum Spaziergang durch New York ein. Märsche, Polkas und Walzer wechselten sich in bunter Folge ab, aber die Liebe zur böhmischen Musik war immer zu hören.

Mit dabei im Programm war auch der Walzer „Septemberregen“, eine Komposition des Habacher Musikers Markus Radiske, der unter den Zuhörern weilte. Nach einer kurzen Pause eröffnete die Kapelle den zweiten Teil mit dem Marsch „Gloria Petri“. Besonders beklatscht wurden die Solostücke „Zauberhafte Klarinetten“ und „Max und Moritz“. Mit dem Castaldo Marsch“ war der offizielle Teil beendet. Doch die die Besucher bekamen noch zwei Zugaben. Die Musiker erfreuten mit der „Böhmischen Liebe“ und dem Weihnachtslied „Oh lasset uns anbeten“.

Durch das zweistündige Programm führte mit Witz und Wissenswertem zu den Stücken in bewährter Weise Beppo Bierling, der ebenso am Flügelhorn zu hören war.

Es gab auch eine Verabschiedung. Hans Schmid, seit 1973 bei den Oberhauser Musikanten, beendete „seine erfahrungsreiche Zeit“. Schmid, der an Marschtrommel, Tenorhorn und S-Horn zu hören ist, bekam zum Abschied ein Bild samt einem Kuvert und versprach, beim Neujahrsanblasen mit dabei zu sein.

Inge Beutler

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