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Vom Fußball- zum Sportverein

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Am Sonntag wurde noch ein Festgottesdienst  anlässlich des Jubiläums gefeiert. © Gronau

Höhepunkt der 50-Jahr-Feier des SV-Söchering war der Ehrenabend am Samstag, zu dem rund 400 Gäste in die Sporthalle gekommen waren. Unter ihnen waren auch zahlreiche Gründungsmitglieder, die den Sportverein 1967 als Fußballverein gegründet haben.

Obersöchering – Unter den  Gründern waren Hans Pangratz und Martin Mayr. Pangratz erinnerte sich noch gut an die Anfangszeit, in der Fußball eine Blütezeit hatte. Der heute 75-jährige Kfz-Mechaniker spielte zehn Jahre Fußball im Verein. Mayr hingegen interessierte sich auch für andere Sportarten wie Langlaufen, Radfahren und „vor allem Stockschießen“. Die vielen Turniere im Stockschießen, an denen die Söcheringer Mannschaft teilnahm – vor allem in Murnau, Polling und Seeshaupt – sind ihm noch in guter Erinnerung.

Das steigende Interesse am Fußball, der in Söchering schon lange vorher gespielt wurde, so der Vorsitzende Sebastian Kölbl in seinem geschichtlichen Rückblick, habe 1967 zur „Gründung eines reinen Fußballvereins“ geführt. Vereinslokal wurde der „Neuwirt“. 1975 wurde die Gymnastik-Abteilung eingerichtet, die heute eine der aktivsten Sparten ist. 1981 kam die Tennisabteilung hinzu, die mit den Erfolgen von Boris Becker einen Aufschwung erlebte. „Damals hätten wir fünf Plätze gebraucht“, erinnert sich Kölbl. Als die Beckerzeit vorbei war, nahm das Interesse an diesem Sport aber wieder ab. „Heute würde einer langen“, so der Vorsitzende zum Platzbedarf. Dafür wird seit 1984 auch Tischtennis gespielt.

Zum 25-jährigen Bestehen des SV wurde die Vereinsstandarte geweiht, 1998 die Tae-Kwondo-Abteilung gegründet, und 2008 wurden die Stockbahnen modernisiert. Höhepunkt der Investitionen des Vereins war 2009 der Bau der Sporthalle, die in Jahr darauf eingeweiht wurde. Der Sportverein hat laut Kölbl mit dem Bau der Halle nicht nur die Voraussetzungen für seine weitere Entwicklung geschaffen, sondern auch ein Zeichen für ökologische Bauweise gesetzt. Zwei Jahre nach ihrer Einweihung wurde das Bauwerk für seine Energieeffizienz ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang würdigte Bürgermeister Reinald Huber besonders die Leistung von Toni Höck.

2013 wurde das 1000. Mitglied im Verein aufgenommen, heute zählt er laut Kölbl 1060 Mitglieder. „Immer mit leicht steigender Tendenz“, beschreibt der Vorsitzende die Mitglieder-Entwicklung der jüngsten Jahre.

Ein wichtiger Schritt war laut Huber die Erlangung der Gemeinnützigkeit. Damit konnte der Verein Spenden annehmen. Eine weitere gute Einnahmequelle seien die Waldfeste gewesen. Franz Schlesinger von Bayerischen Landessportverband würdigte nicht nur die Leistung der Funktionsträger, sondern auch der vielen Aktiven, „die immer da sind, wenn es Arbeit gibt“.

Zu Ende gehen die Jubiläumsfeierlichkleiten erst am heutigen Montag mit einem unterirdischen Nachschlag: Stefan Kröll unterhält am Abend seine Gäste in der Sporthalle mit „Gruam – Bayern von unten“, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Der Festabend wurde auch genutzt, um langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren. Dies sind für 25 Jahre Mitgliedschaft: Marion Gastl, Bernd Lindner, Julia Nebl, Thomas Weber, Hansi Wörmann, Regina Westenrieder, Paul Andrä, Thomas Wörmann, Bettina Guggemoos, Andreas Guggemoos, Elisabeth Süß, Veronika Süß, Katharina Diepold, Konstanze Soyer, Karin Berger, Klaus Führmann, Stephanie Arnold, Elisabeth Eller, Thomas Mayr, Peter Sepp.

40 Jahre: Brigitte Höck, Rita Faas, Elisabeth Kennerknecht, Adelheid Bader,Waltraud Waller, Rosa Lang, Elvira Krach, Elisabeth Mayr, Hermine Soyer, Elisabeth Winkler, Irmgard Nebl, Wolfgang Bader, Josef Ottl, Franz Schreiner, Georg Wagner, Klaus Heinisch, Michael Krönauer, Andreas Kölbl, Sebastian Kölbl.

50 Jahre: Rudolf Sauer, Albert Nagl sen., Hans Pangratz, Willi Prosch, Konrad Schmid, Martin Mayr, Horst Waller, Josef Lang, Alfons Boer, Helmut Krach, Peter Kölbl, Hubert Bosch, Josef Krötz, Xaver Krötz, Karl Kennerknecht, Georg Mayr, Isidor Sepp, Norbert Wittek, Hermann Nebl, Lorenz Wörmann.

Ehrungen für besondere Leistungen: Sebastian Popp, Bernhard Popp und Sebastian Kölbl wurden für 25 Jahre als Fähnrich ausgezeichnet. Das Verdienstabzeichen in Silber erhielten Susi Mayr, Sigi Kleinmeier, Hubert Schmid, Hubert Bosch, Hermann Leis, Joachim Boer, Frank Fiedler, Irmi Schröfele und Christian Sepp, mit dem Verdienstabzeichen in Gold wurden Klaus Heinisch und Alexander Rohm ausgezeichnet. Wasti Luidl, Werner Heidbach, Johann Nebl und Jakob Sepp wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, Reinald Huber zum Ehrenvorstand.

Alfred Schubert

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