Das geplante Dorfzentrum mit Lebensmittelladen und Wohnungen in einer Grafik des Büros „Hagleitner“.

Planungen in Obersöchering

Dorfzentrum soll 2018 bezugsfertig sein

Neben dem ehemaligen Molkereigebäude in Obersöchering soll ein Dorfzentrum mit Laden und Wohnungen entstehen.  Um den Planungsfortschritt ging es jetzt im Gemeinderat.

Obersöchering– Über den aktuellen Stand der Planungen für das Dorfzentrum mit Lebensmittelladen und Wohnungen hat sich der Gemeinderat Obersöchering in seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche von Architekt Hans Hagleitner aus Waakirchen informieren lassen. Gegenüber der ursprünlichen Planung  ist jetzt eine Vollunterkellerung vorgesehen. Außerdem wurde die Zahl der Wohnungen von sieben auf elf erhöht.

Das Gebäude wird in Obersöchering neben der ehemaligen Molkerei und gegenüber dem Feuerwehrhaus auf einem Grundstück gebaut, das der Gemeinde bereits gehört. Im Erdgeschoß ist Raum für einen Lebensmittelladen, einen Metzgereiverkauf, ein Café und eine behindertengerecht ausgestattete Toilette vorgesehen.

Im Obergeschoß und im Dachgeschoß befinden sich die elf Wohnungen. Im Keller werden die Technikräume für den Laden, Abstellräume für die Wohnungen, ein Waschmaschinenraum und ein Heizraum untergebracht. Geheizt wird mit Holz-Hackschnitzeln. Um das Gebäude wird eine Umfahrt angelegt, die der Belieferung des Ladens und dem Besucherverkehr dient.

Damit genügend Parkplätze angelegt werden können, wird die Rampe auf der Nordseite der ehemaligen Molkerei abgebrochen. Das Molkereigebäude ist von dem Bauvorhaben ansonsten nicht betroffen. Es bleibt als Reserve für künftige Vorhaben der Gemeinde Obersöchering stehen.

Die gesamten Baukosten sind laut Hagleitner mit 5,1 Millionen Euro veranschlagt. Die anteilig auf die Wohnungen entfallenden Kosten betragen 3,4 Millionen Euro. 1,2 Millionen Euro erhält die Gemeinde als Zuschuss von Staat, 2,2 Millionen Euro als zinsvergünstigtes Darlehen zu einem Zinssatz von 0,99 Prozent mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Laut Huber hat die Gemeinde damit „null Risiko“ bei der Finanzierung der Wohnungen.

Hagleitner hat nach eigener Aussage bei der Planung Wert auf Dauerhaftigkeit von Material und Ausführung geachtet. Das Gebäude sei nicht für 20 Jahre geplant, sondern solle 100 Jahre halten.

Zum Zeitplan sagt Huber: „Wir wollen bis Dezember das Dach drauf haben.“ Im Winter soll der Innenausbau beginnen, bis Ende 2018 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Alfred Schubert

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