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Nicht einer Meinung: Ulrike Müller mit dem Offenen Brief, den ihr Manfred Unger übergab. 

Organisations-Bündnis „Stoppt TTIP/CETA/TISA“

Lieber ablehnen als verbessern

Weilheim - Einen offenen Brief übergan das Organisations-Bündnis „Stoppt TTIP/CETA/TISA“ an Ulrike Müller. Er soll sie umstimmen.

 Die Freien Wähler (FW) und die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA, das ist ein nicht ganz einfaches Verhältnis. Denn eigentlich lehnen die FW sie ja ab, ihre Europaabgeordnete Ulrike Müller geht aber ihren eigenen Weg, wie sich auch beim Neujahrsempfang im „Oberbräu“ in Weilheim zeigte. Sie habe nicht für TTIP gestimmt, wie ihr oft vorgeworfen werde, sagte sie, sie habe aber 65 Änderungsanträge dazu eingebracht, „um Leitplanken zu setzen“. Im Übrigen, so Müller, dürften TTIP und TISA (das ist ein Abkommen zu Dienstleistungen) nicht in einen Topf geworfen werden.

Diese Haltung von Müller rief das Organisations-Bündnis „Stoppt TTIP/CETA/TISA“ im Landkreis auf den Plan, denn Müller habe im April 2014 bei einer Diskussion in Peißenberg die geplanten Abkommen noch rundweg abgelehnt. Bündnis-Sprecher Manfred Unger überreichte ihr bei dem Empfang einen Offenen Brief, in dem sie aufgefordert wird, sich klar gegen TTIP und CETA zu positionieren statt Verbesserungsvorschläge einzubringen. So müssten die Verhandlungen gestoppt, die Vertragstexte veröffentlicht und eine öffentliche Debatte über das weitere Vorgehen angestoßen werden. 

gre

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