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Freizeitgelände oder Mülldeponie? Das Areal in Aidenried soll aufgewertet werden.

Erholungsgelände Aidenried

Im Frühling soll gebaut werden

Pähl - Im Gemeinderat Pähl wurden die Pläne für das Erholungsgelände Aidenried  vorgestellt. Im Frühling soll gebaut werden. 

Die Umgestaltung des Freizeitgeländes am Ammersee in Aidenried wird konkret. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Pähl stellte die beauftragte Architektin Claudia Schreiber vom Münchner Büro „Architektur und Stadtplanung“ den Zeitplan vor. Schreiber schlägt eine Zweiteilung des Vorhabens vor: Bis Januar 2017 sollen die Arbeiten für die Neugestaltung der Liegewiese, der Bau des Vogelbeobachtungsturms und die Schwimmplattform im See ausgeschrieben werden. Die Auftragsvergaben sollen bis Mitte Februar erfolgen. Vom März bis Mai sollen die Bauarbeiten ausgeführt werden.

Zu Beginn der Badesaison 2017 soll das Gelände ohne Einschränkungen für die Besucher zugänglich sein. Den zweiten Abschnitt will Schreiber um ein Jahr zurückstellen. Es handelt sich dabei um die Neugestaltung der Parkplätze zwischen der Straße und dem Erholungsgelände am See. Im Zuge dieser Arbeiten soll auch der Radweg, der Pähl mit Herrsching verbindet, neu angelegt werden. Es soll auf einer für die Radfahrer sicheren Trasse zwischen Parkplatz und Straße verlaufen, so die aktuellen Planungen.

Insgesamt fallen laut Bürgermeister Werner Grünbauer Kosten in Höhe von rund 350 000 Euro an. Die Gemeinde erhalte dafür voraussichtlich rund die Hälfte als Zuschuss von Staat. Einige Gemeinderäte äußerten den Wunsch, vor der Auftragserteilung noch einen Entwurf der Gestaltung von Beobachtungsturm und Schwimmplattform zu bekommen. Sie wollen wissen, ob die Bauwerke in die Umgebung passen.

Die Neugestaltung des Freitzeitgeländes hat nichts mit dem Neubau der „Seewirtschaft“ in Aidenried zu tun. Für diesen hat der Pächter des Geländes bereits Pläne vorgelegt (wir berichteten), aber noch nicht mit den Arbeiten begonnen.

Alfred Schubert

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