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Sie treten an: Gerhard Müller, Martin Promberger, Markus Kölbl, Christian Mühlbauer, Dieter Wirsich, Josef Grumser, Karl Hammer und Wolfgang Keller.

Kommunalwahl 2020

Zehn Männer wollen Politik für Pähl machen

Ein neuer Name steht in Pähl auf dem Wahlzettel. „Politik für Pähl“ (PfP) nennt sich die Gruppierung, die eine Verwechslung mit der Partei „Freie Wähler“ vermeiden will.

Pähl – „Politik für Pähl“ hat jetzt seine Liste für die Kommunalwahl am 15. März aufgestellt. Gerhard Müller, der jetzt schon Gemeinderat ist, kandidiert wieder für dieses Amt. Weitere acht Personen hatten sich bereits im Vorfeld zur Kandidatur bereiterklärt. In der Versammlung, zu der 30 Bürger ins Pfarr- und Gemeindezentrum gekommen waren, wurde noch Martin Promberger vorgeschlagen, der zusagte. Alle von der Versammlung ebenfalls vorgeschlagenen Frauen lehnten eine Kandidatur ab, was Müller bedauerte.

In geheimer Abstimmung wurde nur noch die Reihenfolge der Kandidaten ermittelt. Um alle 28 Positionen auf dem Wahlzettel zu füllen, werden die ersten acht Kandidaten dreifach, die anderen beiden doppelt aufgeführt.

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Müller nannte als seine Motivation für die erneute Kandidatur, dass er bei den anstehenden großen Projekten „Rathaus“ und „Seniorenwohnen“ mitwirken möchte. Auch Martin Promberger nannte schon ein konkretes Projekt. Der Versorgungstechniker und Heizungsfachmann engagiert sich für ein „ganzheitliches Energiekonzept“.

Über das PfP-Programm und die Ziele der einzelnen Kandidaten werden die Bürger laut Müller in einem Flugblatt informiert, das an alle Haushalte verteilt wird.

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In Pähl gibt es bisher drei Listen. Die „Parteilose Wählerschaft Fischen am Ammersee“ hat Anfang Dezember ihre Kandidaten gewählt. Neu unter den Bewerbern um Plätze im Gemeinderat sind die „Freien Wähler“, die ebenfalls schon eine Liste aufgestellt haben. Um eine Verwechslung mit dieser Partei zu vermeiden, haben sich die „Freien Wähler Pähl“ in „Politik für Pähl“ umbenannt. Müller rechnet damit, dass noch zwei weitere Listen – „CSU“ und „Dorfbewegung“ – hinzukommen.

Die Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten entfällt, da Werner Grünbauer außer der Reihe gewählt wurde, als Klaus Pfeiffer 2011 – drei Jahre nach seiner Wahl – kündigte. Die nächste Wahl des Bürgermeisters steht in Pähl daher erst 2023 an. VON ALFRED SCHUBERT

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