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Allerlei Österliches aus Kupfer

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Präsentieren Kunst aus Kupfer: Das Ehepaar Evelyn und Siegfried Kuhnke mit einem Teil ihrer Exponate. © Gronau

Ein Osterhase aus Japan, eine Ikone aus Russland: Passend zur Jahreszeit zeigt das Kupfermuseum in Fischen die Ausstellung „Ostern. Kunst und Kitsch.“

Fischen – An die 200 Exponate haben Museumsinhaber Siegfried Kuhnke und Gattin Evelyn zusammengetragen. Die Stücke – so unterschiedlich sie auch sein mögen– zeigen allesamt, wie vielfältig Kupfer bearbeitet werden kann.

Da wäre zum Beispiel das Osterlamm aus Kupfer, das sich fast so weich anfühlt, als wäre es aus Wolle. Aus dem roten Gold, wie Kupfer auch genannt wird, lassen sich aber auch Backformen für Osterlämmer und Formen zur Schokoladeproduktion herstellen. Besonders edel wirkt ein neuzeitliches Prunkei in Fabergé-Manier: Ernüchterung stellt sich allerdings ein, wenn man den das Ei genau unter die Lupe nimmt. „Made in China“ steht dort geschrieben. Deutlich hochwertiger ist eine russische Ikone mit Oklad – eine gegossene Überdeckung, meist massiv gearbeitet aus Messing, Silber oder Gold zum Dank an Gott.

Richtig witzig ist ein Eierkocher aus dem 19. Jahrhundert, richtig wertvoll eine Reliefplatte mit einem Teil des Turiner Grabtuches, dessen Echtheit vom Papst bestätigt wurde. 

Die Ausstellung

ist noch bis 8. Juni geöffnet und zwar Mittwoch bis Samstag von 10 bis 16 Uhr.

jt

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