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Trotz schlechten Wetters war die Stimmung beim Leonhardi-Ritt in Pähl sehr gut.
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Für die Leonhardifahrt gebaut: Der Wagen des Ettinger Trachtenvereins kam in Pähl erstmals zum Einsatz.
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Carolina und Pony Oliver machten erstmals mit. Mutter Sandra Wechsler und Uroma Ella Weber begleiteten sie.
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Ohne Musik keine Leonhardifahrt: Bei den Mitgliedern der Trachtenkapelle Pähl herrschte trotz leichten Regens beim Aufstellen zur Leonhardifahrt gute Stimmung.
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Trotz schlechten Wetters war die Stimmung beim Leonhardi-Ritt in Pähl sehr gut.
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Trotz schlechten Wetters war die Stimmung beim Leonhardi-Ritt in Pähl sehr gut.
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Trotz schlechten Wetters war die Stimmung beim Leonhardi-Ritt in Pähl sehr gut.
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Trotz schlechten Wetters war die Stimmung beim Leonhardi-Ritt in Pähl sehr gut.

Leonhardiritt in Pähl

Über 60 Reiter beim Leonhardiritt

Trotz leichten Regens am Morgen entschied sich der Leonhardiverein für die große Runde der Fahrt – und hatte Glück. Zur Feldmesse hatte der Regen aufgehört.

Pähl – Der Heilige Leonhard habe sich „einen relativ kalten Tag ausgesucht“, stellte Kaplan Dr. Simon Matondo-Tuzizila gestern zu Beginn der Feldmesse an der Leonhardikapelle fest.Es war die erste Feldmesse, die der Kaplan zelebrierte, nachdem er im September seine Aufgabe in der Pfarreiengemeinschaft übernommen hatte.

„Man hat mir gesagt: ‘Geben Sie ein bisschen Gas’“, so der Geistliche zu Beginn des Gottesdienstes, bei dem die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert gesungen wurde. Angesichts der vielen Pferde, die bei zu langem Warten unruhig werden könnten, beherzigte der Kaplan den guten Rat und fasste seine Predigt kurz. Man solle dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Dies heiße nicht nur, dass man seine Steuern zahlen soll, sondern auch, dass man das Geld, „worum es bei allen Herrschaftssystemen geht“, nicht verwendet werden solle, um andere zu beherrschen, sondern, um ihnen zu dienen.

Dass die Leonhardifahrt nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft hat, zeigen immer wieder neue Teilnehmer. Heuer zum ersten Mal dabei war die 11-jährige Carolina Wechsler aus Pähl. Sie ritt auf dem 5-jährigen Oliver, einem deutschen Reitpony, begleitet von ihrer Mutter Sandra Wechsler, die die Teilnahme am Ritt „einfach mal ausprobierten“ wollte, und ihrer Uroma Ella Weber.

Schon fest dazu gehört Johann Dittrich, der die Kutsche des „Leonhardiverein Pähl-Fischen“ fährt – seit über 20 Jahren. Er kommt mit seinen beiden Pferden aus dem 35 Kilometer entfernten Moorenweis nach Pähl, weil er hier Bekannte hat. Am Sonntag hatte er angesichts des immer wieder einsetzenden leichten Regens vorsorglich das Verdeck des Landauers geschlossen und die Steckscheiben eingesetzt.

Ebenfalls schon lange – Fähnrich Michael Haggenmüller schätzt auf 20 Jahre – dabei ist der Trachtenverein Etting. Bisher ist er immer mit einem Motivwagen mitgefahren, heuer kam zum ersten Mal ein Wagen zum Einsatz, dessen Aufbau eigens für diesen Zweck angefertigt worden ist. Auf dem Fahrgestell, das von 1953 stammt, wurde ein Aufbau montiert, auf dem zehn junge Damen und drei Mann Besatzung Platz finden. Der Wagen wird laut Haggenmüller in den nächsten beiden Wochen wieder zum Einsatz kommen – in Peißenberg und in Murnau.

Mehr Bilder vom Leonhardiritt im Internet auf www.weilheimer-tagblatt.de

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