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Pähl gibt den Badesteg frei, in Penzberg (siehe Bild) bleibt er (noch) gesperrt.

Pähler Bürgermeister gibt Badesteg frei - und übt Kritik

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Werner Grünbauer, Bürgermeister von Pähl, hat nach eigenen Angaben entschieden, dass die Badeplattform der Gemeinde in den Ammersee gesetzt und zur Nutzung freigegeben wird.

Pähl – „Nach reiflichen Überlegungen und Abwägungen betrachten wird das besagte BGH-Urteil in seinen substanziellen Feststellungen nur sehr bedingt als vergleichbar“, erklärte der Pähler Bürgermeister Werner  Grünbauer in seiner Pressemitteilung an die Heimatzeitung. Er betont allerdings in diesem Zusammenhang auch, „dass jede Situation unterschiedlich zu beurteilen ist und nicht auf andere Anlagen übertragen werden kann“. Die Gemeinde werde eine Gefährdungsbeurteilung sowohl für den Steg als auch die Badeplattform vornehmen, kündigte er weiter an.

„Persönlich möchte ich anmerken, dass dieses BGH-Urteil, besser gesagt der momentan herrschende Zustand ein Tiefpunkt unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Verantwortung des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft ist“, schreibt Bürgermeister Grünbauer. Es sei bedenklich, wenn ein einzelnes Interesse dem gesellschaftlichen willen und der Notwendigkeit übergeordnet und höher bewertet werde. Dies habe bereits zu einer „Form gesellschaftlicher Zersetzung geführt, die noch zu massiveren Konflikten führen wird, deren Ergebnis nicht absehbar ist“, warnt Grünbauer.

Seine Schlussfolgerung: „Solche Menschen haben bei uns nichts verloren und sollten unser Paradies schnellstens verlassen.“

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