Fähnchen und Fahnen sowie jede Menge Beifall gab es für Christina Ude bei seinem Auftritt in der Peißenberger Tiefstollenhalle. foto: Preller

Neujahrsempfang in Peißenberg

Ude als Mutmacher für die Genossen

Peißenberg - Christian Ude, ist nicht nur Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl, sondern auch oberster Mutmacher der Partei, das bewies er auch in Peißenberg.

Ude wurde von den Besuchern mit minutenlangem Beifall begrüßt und verabschiedet. In seiner gut einstündigen Rede anlässlich des Neujahrsempfangs der Peißenberger SPD ging Ude mehr auf den politischen Gegner als auf das eigene Wahlprogramm ein. Ude listete auf, in welchen Bereichen Amtsinhaber Seehofer eine Kehrtwende um 180 Grad vollzogen habe: zum Beispiel beim Donausausbau, bei den Studiengebühren oder bei der Griechenland-Hilfe. Besonders krass zeige sich Seehofers Wankelmut aber beim Thema „Mindestlohn“. „Eigentlich ist der Mindestlohn ja von Seehofer erfunden worden“, spottete Hobby-Kabarettist Ude. Allerdings sei Vorsicht geboten, den die CSU wollte, dass die Tarifparteien - und nicht der Staat - den Mindestlohn festlegten.

Ude beim Neujahrsempfang der SPD Peißenberg

„Die einen orientieren sich an Umfragen, die anderen an der Realität,“ so Ude in seiner Rolle als SPD-Mutmacher angesichts der mäßigen Umfrageergebnisse für die von ihm angestrebte Dreier-Koalition. Ude erinnerte an die Landtagswahlen vor fünf Jahren, als die CSU bei der Landtagswahl über acht Prozent gegenüber der Umfrage vom Januar verlor, und an die Wahl vor einer Woche in Niedersachsen.

jt

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