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Der Bahnübergang an der Forster Straße soll endlich beschrankt werden.

Auch Schranke für Bahnübergang geplant

Forster Straße wird - endlich -  ausgebaut

Die Forster Straße ist ein Sorgenkind in der Marktgemeinde: Die Straße ist in schlechtem Zustand und der Bahnübergang dort noch immer ohne Schranke. Nun sollen die Straße ausgebaut und die Schranke installiert werden.

Peißenberg – Es war die Top-Meldung in der Sitzung des Peißenberger Bauausschusses am Montagabend: Wie Bürgermeisterin Manuela Vanni dem Gremium verkündete, wird das Staatliche Bauamt Weilheim die Forster Straße im Streckenabschnitt zwischen Mühlpointfeld und Auffahrt zum Schlagberg am Thalacker ausbauen. „Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Anlieger in Erfüllung“, konstatierte die Rathauschefin: „Das ist ein wichtiges Teilstück und die Straße dort ist ziemlich kaputt.“ Die Bauarbeiten sollen frühestens 2019 über die Bühne gehen – „wahrscheinlich wird es eher 2020“, teilte Vanni mit.

Von Seiten der Marktgemeinde wird nun geprüft, ob im Zuge des Vollausbaus auch die Errichtung eines Gehwegs möglich ist. Die Forster Straße ist im betroffenen Streckenabschnitt relativ schmal. „Wenn überhaupt, dann wird es ein einseitiger Gehweg werden“, erklärte Rathausmitarbeiter Thomas Schamper im Bauausschuss. Die Kosten für den Gehweg müsste die Gemeinde alleine tragen. Der Aufwand für den Ausbau der Kreisstraße (WM 13) wird hingegen voll vom Landkreis übernommen. Dass die Straßensanierung nun auf dem Zettel steht, kommt laut Vanni „schon etwas überraschend“. Die Maßnahme sei in der Prioritätenliste des Landkreises eigentlich nicht ganz oben gestanden.

Und was ist mit dem unbeschrankten Bahnübergang an der Forster Straße? Vanni geht davon aus, dass die Modernisierung und technische Aufrüstung, wie von der Bahn angekündigt, 2019 erfolgen wird – und zwar mit dem Einbau einer Schrankenanlage: „Das ist mein letzter Kenntnisstand“, verweist die Rathauschefin im Gespräch mit der Heimatzeitung auf ein entsprechendes Bestätigungsschreiben der Bahn. Am Bahnübergang an der Forster Straße ist es schon mehrfach zu Unfällen gekommen – zuletzt im September 2017. Anschließend hatten sich Peißenberger Familien für den Bau der Schranke stark gemacht.

Bernhard Jepsen

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