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Beim Job-Event in Peißenberg „ist die Halle voll“

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Werben für das „Job-Event“ am 14. Oktober in der Tiefstollenhalle: (v.l.) Frank Zellner, Sabine Ostermann, Katharina Panholzer und Nicola Schackmann.
Werben für das „Job-Event“ am 14. Oktober in der Tiefstollenhalle: (v.l.) Frank Zellner, Sabine Ostermann, Katharina Panholzer und Nicola Schackmann. © Bernhard Jepsen

Am 14. Oktober dreht sich in der Tiefstollenhalle wieder alles rund um das Thema „Ausbildung und Arbeit in Peißenberg“. Das Team von „Neuorientierung null-acht 12“ lädt zur dritten Auflage des „Job-Events“ ein. Die Besucher erwartet im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich höhere Zahl an Ausstellern.

Peißenberg – Seit 2015 organisieren Sabine Ostermann, Katharina Panholzer und Nicola Schackmann unter dem Label „Neuorientierung null-acht 12“ regionale Job-Events. Anfangs ging es vor allem darum, Eltern nach der Babypause den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Inzwischen bedient man jedoch das gesamte Spektrum der Themen „Ausbildung“ und „Beruf“ – und das ziemlich erfolgreich.

„Das ganze Programm hat eine tolle Entwicklung genommen“, lobt Bürgermeister Frank Zellner. Die drei Damen von „Neuorientierung null-acht 12“ sind dem Peißenberger Rathauschef aus seiner Zeit als Job-Centerleiter in Weilheim nicht unbekannt. „Er hat nicht die Katze im Sack gekauft“, scherzte Nicola Schackmann beim gemeinsamen Pressegespräch. Dass die Marktgemeinde wieder die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat, war also nur Formsache.

Programm-Mix für Ausbildungs- und Arbeitssuchende

Das „Job-Event“ basiert auch heuer wieder auf der bewährten, dreisäuligen Formatstruktur mit Vorträgen, Speeddating und Ausstellungsbereich. Los geht’s ab 11 Uhr mit der Ausbildungsmesse für Schulklassen. Ab 16 Uhr ist die Veranstaltung auch für Einzelbesucher, insbesondere Eltern, geöffnet. Das Vortragsprogramm wurde entsprechend auf beide Zielgruppen ausgerichtet. „Lieber ein kantiges Etwas, als ein rundes Nichts – Positionierung und Selbstvermarktung im Bewerbungsprozess“, „Was hilft jungen Menschen, um einen optimalen Start in die Berufswelt zu haben?“, „Interessante und aktuelle Alternativen zu FOS und dualer Ausbildung!“ oder „Die Social-Media-Kanäle für die Augen des Personalers pimpen – und Ihre Kinder bleiben auch in der Bewerbungsphase cool“ lauten die Themen der Fachreferenten. Ab 18 Uhr beginnt dann die Job-Messe, bei denen Erwachsene, die einen neuen Arbeitsplatz suchen, das Angebot sondieren können.

Der Fokus liegt auf den Arbeitsplätzen in der Region

Ausbildungs- sowie Job-Messe sind ganz gezielt auf Regionalität ausgerichtet. „Das steht bei uns über allem“, betont Schackmann: „Man muss nicht unbedingt zu BMW in den Norden von München fahren.“ In der Region gebe es „viele tolle Firmen“, „tolle Stellen“ und „tolle Ausbildungsplätze.

Heuer verzeichnet das „Job-Event“ mit 49 Unternehmen um rund 20 Prozent mehr Aussteller als im Vergleich zum Vorjahr. Die Resonanz spiegelt den Mangel an Fachkräften und Azubis wider: „Die Nachfrage von der Unternehmerseite war riesig. Die Halle ist voll. Wir haben sogar eine Warteliste“, berichtet Schackmann. Um das Programm auch räumlich gut über die Bühne zu bringen, werden mit dem Bürgerhaus „Flöz“ und dem evangelischen Gemeindesaal zwei Außenstellen eingerichtet. Frank Zellner bezeichnete das „Job-Event“ beim Pressegespräch als „großen Mehrwert für Peißenberg“. Die Veranstaltung biete für Unternehmen und Arbeitssuchenden respektive Azubis eine „Win-win-Situation“, weil sie Angebot und Nachfrage an einem Ort zusammenbringen würde. Die Regionalität sei ein wichtiges Merkmal. Arbeitnehmer könnten bei einem Arbeitsplatz vor Ort Pendlerzeiten sparen und die Umwelt schonen. Die gestiegene Zahl der Aussteller wertete Zellner als positives Signal: „Das ist ein Zeichen, dass es nach Corona mit der Wirtschaft gut weitergeht.“ Bernhard Jepsen

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