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Die Jugendkapelle der Knappschaftskapelle Peißenberg mit Dirigent Wilhelm Binder.
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Silber gab es für diese jungen Musikerinnen und Musiker: Das Leistungsabzeichen überreichte ihnen Max Kriesmair (hinten, rechts). 
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Bronze gab es für diese Nachwuchsmusiker, die aus Huglfing, Habach, Obersöchering, Eglfing, Eberfing und Gaißach kommen.
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Ebenfalls Bronze ging an den Musikernachwuchs aus Fischen, Pähl, Raisting, Haunshofen, Weilheim , Wielenbach und Polling.
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MON-Bezirksvorsitzender Max Kriesmair führte durch die Verleihung.
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Musiker aus Peißenberg, Böbing, Rottenbuch und Schönberg.
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Musiker aus dem Altlandkreis Schongau.
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Die neue geschaffene Auszeichnung „Silber plus“ ging an Lea Klinkhammer von der Blaskapelle Schwabsoien.

Bezirksmusikverband Oberland

Blasmusik ist wieder im Kommen

Das Interesse an der Blasmusik wächst. Dies stellte der Leiter des Bezirksmusikverband Oberland im Musikbund von Ober- und Niederbayern, Max Kriesmair, bei der Bezirksversammlung fest. Dazu kamen am Samstag gut 100 Vertreter von Musikkapellen in die Tiefstollenhalle.

Peißenberg Dies belegten die Zahlen: Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Kapellen durch den Beitritt der Musikkapelle Forst auf 85, gleichzeitig stieg die Zahl der aktiven Musiker um 18 und übersprang damit erstmals die Marke von 2500. Auch immer mehr Frauen interessieren sich für die Musik. Während die Männer bei den Erwachsenen noch doppelt so stark vertreten sind wie die Frauen, halten sich bei den Jugendlichen Burschen und Madl schon die Waage.

Musikalischer Höhepunkt des Jahres wird das 54. Bezirksmusikfest, das vom „Bergknappen-Spielmanns- und Fanfarenzug Peißenberg 1958“ ausgerichtet wird, der sein 60-jähriges Bestehen feiert. Die Festtage beginnen am 28. Juni mit einem Auftritt der „Spider Murphy Gang“, am Freitag steht ein „Summer Jam Zeltfest“ auf dem Programm, am Samstag folgen Boxen, Familiennachmittag und Festzeltgaudi mit den „Münchner G’schichten“ und am Sonntag Marschwertung, Gemeinschaftschor mit rund 1250 Musikern und ein Festzug mit rund 2500 Teilnehmern.

Die nächsten beiden Veranstaltungsorte stehen auch schon fest. Das Musikfest 2020 ist in Peiting, für 2021 stimmte die Versammlung geschlossen für die Ausrichtung durch die Musikkapelle Wildsteig, die dann ihr 210-jähriges Bestehen feiert. Für 2022 liegt keine Bewerbung vor.

Über Musik und Brauchtum informierte Ernst Schusser vom Volksmusikarchiv im Zusammenspiel mit der „Roattabuacher Bauramusi“. Früher wurden nach seinen Worten Musiker nicht nur an ihrem Spiel gemessen, sondern auch an der Einbeziehung des Publikums. So sei es früher üblich gewesen, dass das Publikum mitgesungen habe, wenn es ein Stück gekannt habe. Als Beispiele führte er „Heit gibt’s a Rehragout“ und „Bin i net a scheana Hoh’? Kikerikiki!“ an, das vom Kinderlied bis zur vierten – hier nicht zitierfähigen – Strophe in Wirtshauserotik übergeht.

Nach den heiteren Ausführungen folgte ein Hinweis in ernster Sache. Bis 25. Mai müssen die Musikkapellen ihren Datenschutz auf den neuesten Stand der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung gebracht haben. Unter anderem müssen die Datenschutzerklärung auf der Website aktualisiert und ein Verzeichnis über die Bearbeitung von personenbezogenen Daten erstellt werden..

Bereits am Vormittag waren 30 junge Musiker zur Jugendversammlung gekommen. Laut Jugendleiterin Julia Just standen ein Rhetorik-Seminar und die Terminplanung fürs kommende Jahr auf dem Programm.

Am Sonntag konnten die Musiker ihre Abzeichen in Empfang nehmen, die sie bei der Leistungsprüfung erworben hatten. Unter den 120 Ausgezeichneten waren zwei, die das Abzeichen in Gold erhielten, ein Musikerin, die „Silber plus“ bekam, und 24 Musiker, die mit „Silber“ ausgezeichnet wurden.

Alfred Schubert

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