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AUS DEM POLIZEIBERICHT

Blaulichtticker vom Wochenende: Fußgänger schwer verletzt, Videowagen auf A 95 filmt Raser, Zellenaufenthalt nach Faustschlag

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Jede Menge zu tun gab es am Wochenende wieder für die Polizeiinspektionen im Landkreis Weilheim-Schongau. Wir fassen die wichtigsten Meldungen für Sie zusammen. 

Dießen/Raisting - Ein 50-Jähriger betrat am Freitag gegen 7 Uhr unvermittelt auf Höhe des Feuerwehrgerätehauses in Dießen die Johannisstraße, wie die Polizeiinspektion Dießen am Sonntag berichtete. Dabei wurde er von einem Auto erfasst, das auf der Johannisstraße ortseinwärts unterwegs war, heißt es weiter. Dessen Fahrerin, eine 54-Jährige aus Raisting, sah nach eigener Aussage den Mann zu spät, um noch reagieren und bremsen zu können. Der Dießener erlitt bei dem Unfall Frakturen des Beins und musste mit dem Sanka ins Unfallklinikum Murnau gefahren werden. Den Sachschaden am Auto schätzt die Polizei auf rund 400 Euro, die Ermittlungen dauern noch an, heißt es weiter.

Videowagen filmt Raser aus Polen - der präsentierte eine müde Ausrede

Zwischen den Anschlussstellen Wolfratshausen und Penzberg auf der A 95 ist die Geschwindigkeit nach wie vor auf 80 km/h beschränkt. Gründe dafür sind nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim der neue Fahrbahnbelag und eine teilweise fehlende bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen. Allerdings halten sich längst nicht alle Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung, wie die Besatzung des Videowagens der Polizei am Samstagnachmittag feststellte, als sie in diesem Bereich unterwegs war.

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Trauriger Spitzenreiter war ein 42-jähriger Autofahrer aus Polen, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 59 km/h überschritt. Wie die Beamten im Anschluss berichteten, versuchte sich der Raser damit herauszureden, dass ihm sein Navigationsgerät die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht angezeigt habe. Es half nichts: Das Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro musste der Pole vor Ort bezahlen, zudem erwartet ihn zu Hause ein Fahrverbot von einem Monat. Die Polizei weist darauf hin, dass der Videowagen in diesem Bereich auch in Zukunft öfter eingesetzt wird. 

Nach Faustschlag ab in die Zelle

Ein 30-jähriger Schongauer und ein 27-jähriger Peißenberger gerieten am Sonntag um 1.50 Uhr in der Gaststätte „Sulz“ in Streit. Auslöser dürfte gewesen sein, dass der Schongauer gerne eine Beziehung mit der Freundin des Peißenbergers eingehen würde, heißt es im Polizeibericht.

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Der Schongauer schlug seinem – eigentlich mit ihm befreundeten – Kontrahenten einmal mit der Faust auf die Stirn und verletzte ihn leicht. Da der deutlich alkoholisierte 30-Jährige nicht das Lokal nicht verlassen wollte, wurde er zur Unterbindung weiteren Ärgers für den Rest der Nacht von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Weilheimer betrunken und ohne Führerschein erwischt

Ein 56-jähriger Weilheimer wurde am Samstag um 19.50 Uhr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass er mit mehr als 1,1 Promille fuhr, so dass eine Blutentnahme vorgenommen wurde.

Die Sicherstellung des Führerscheines unterblieb in diesem Fall, da der Weilheimer wegen vergangener Verkehrsdelikte nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Somit wird gegen ihn nicht nur wegen der Trunkenheit im Verkehr, sondern auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Unfallfahrer haut einfach ab

Wie die Polizeiinspektion Penzberg berichtet, hatte im Zeitraum zwischen Dienstag und Freitag ein 20-jähriger Penzberger seinen BMW auf Höhe des Hauses an der Birkenstraße 21 auf einem Parkplatz abgestellt. Als er wegfahren wollte, stellte er fest, dass die Tür hinten links beschädigt worden war. Der Unfallverursacher hatte sich nach Polizeiangaben aus dem Staub gemacht, ohne sich um den Schaden von rund 1000 Euro zu kümmern, den er angerichtet hatte. Die Polizei Penzberg sucht nun nach Zeugen, die etwas beobachtet haben und Angaben zum Verursacher machen können. Diese sollen sich unter Telefon 08856 / 92570 melden.

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