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Schon mehr als 20 Mal hat Renate Stummer (r.) Blut gespendet. Ihr nahm diesmal Krankenschwester Manuela Kastl das Blut ab.

75 Menschen gaben ihr Blut

Peißenberg - „Mit dem eigenen Blut das Leben anderer Menschen retten“: Mit diesem Vorhaben kamen 87 Menschen in die Peißenberger Mittelschule. Spenden durften 75.

Das Blut wird dringend in der Medizin gebraucht: „Blut ist nicht ersetzbar. Es kann nicht künstlich hergestellt werden“, sagt Hans Eberl vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in Weilheim. Das Blut der Spender wird neben Bluttransfusionen für Unfallopfer auch für die Herstellung von Medikamenten benötigt. „Die Krebstherapie kommt zum Beispiel nicht ohne Spenderblut aus. Dafür wird es dringend gebraucht“, berichtet Eberl.

Von den 87 Spendern wurden am Dienstag 75 zur Spende zugelassen. „Denn vor der Entnahme findet eine ärztliche Untersuchung statt. Dann wird das Blut im Labor untersucht. Wenn alles in Ordnung ist, wird es entnommen. Danach gibt es eine Brotzeit“, so schildert der BRKler die Abläufe bei der Blutspende. Insgesamt dauert der ganze Vorgang zirka eine halbe Stunde – wenn großer Andrang herrscht, schon mal länger. Dem Organismus schade die Spende nicht. Männer könnten sechs, Frauen vier Mal im Jahr spenden, so Eberl.

Jonas Regauer

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