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Die Feuerwehren waren drei Stunden lang im Einsatz

Auch Nachbar-Betriebe betroffen

Feuer in Kfz-Werkstatt

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Peißenberg - Wieder Arbeit für die Feuerwehr Peißenberg: In einer Werkstatt hat es gebrannt. Drei Menschen kamen ins Krankenhaus.

Ein Feuer ist am Samstag in einer Kfz-Werkstatt in Peißenberg ausgebrochen. Drei Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Eine Frau brauchte zudem ärztliche Hilfe wegen Blutdruckproblemen. Obendrein ist auch noch ein großer Sachschaden entstanden.

Laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd brach der Brand gegen 12 Uhr in der Industriehalle neben dem Peißenberger Recyclinghof Am Holzgarten aus, in der mehrere Betriebe Räumlichkeiten gemietet haben. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. „Nach jetzigen Erkenntnissen entwickelte sich an einem in der Werkstatt stehenden Pkw der Brandherd und weitete sich auf weitere Fahrzeuge und schließlich den Werkstattbereich aus“, schreibt die Polizei. Da die Feuerwehren schnell vor Ort waren, sei es gelungen, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

Die rund 90 Einsatzkräfte aus Peißenberg, Oberhausen, Hohenpeißenberg und Peiting fanden beim Eintreffen keine einfache Aufgabe vor. „Es war so verraucht, dass es gar nicht leicht war, den Brandherd zu finden“, sagt Peißenbergs Kommandant Michael Schleich. Da die Halle sehr hoch ist, war es schwierig, die Dämpfe herauszubringen – der Tunnellüfter kam zum Einsatz.

Der Rauch hatte sich nicht nur in der Werkstatt, sondern auch in den angrenzenden Hallenbereichen verbreitet. Schleich schätzt, dass insgesamt zwölf Betriebe Schäden durch Ruß, Rauch und Dreck erlitten haben. Da nicht alle Mieter der betroffenen Hallen erreicht werden konnten, mussten mehrere Türen aufgefräst werden, um die Räume lüften zu können.

Die Polizei kann den genauen Schaden, der durch den Brand entstanden ist, noch nicht beziffern, schätzt aber, dass er sich auf mehrere zehntausend Euro beläuft. Allein die Werkstatt sei stark beschädigt – samt der Autos, die darin standen. Die Ermittlungen zur Ursache hat die Kripo Weilheim übernommen.

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