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Alexander Dobrindt wird nach eigenen Angaben in Berlin gebraucht.

Kreistag Weilheim-Schongau

Dobrindt tritt zurück

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (CSU) ist nicht mehr Mitglied des Kreistages.

Weilheim – Bei der Sitzung des Kreistags in Weilheim gab Landrätin Andrea Jochner-Weiß den Rücktritt ihres Parteifreundes bekannt, der nach den Bundestagswahlen zum Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe gewählt worden war. Die neue Aufgabe in Berlin – vorher war der Peißenberger Minister für Verkehr und Digitalisierung – sei auch der Grund, warum er sein Mandat niederlagen möchte. Im neuen Amt könne er sich nicht mehr vertreten lassen, wie das in seiner Funktion als Bundesminister möglich gewesen sei. Der Kreistag stimmte der Niederlegung ohne Diskussion zu. Die Landrätin und der CSU-Fraktionssprecher Peter Erhard bedauerten den Rücktritt und dankten Dobrindt für dessen Unterstützung.

Im vergangenen Jahrzehnt hatte es immer wieder Kritik an Dobrindt gegeben, weil er die meisten Sitzungen des Kreistages wegen seiner Aufgaben in Berlin verpasst hatte. In den letzten Jahren war er nur noch rund bei einem Drittel der Sitzungen anwesend. Das hatten mehrere Fraktionen kritisiert. Als Dobrindts Nachfolger wurde gestern der Oderdinger Martin Pape vereidigt.  jt

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