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Tanzeinlage beim Dorffest: Die Jugendgruppe des Trachtenvereines „Markt Peißenberg“ zeigt den „Ruhpoldinger Plattler“, die Musik lieferten die „Stammertaler“. 

Zum 22. Mal Feiern im Peißenberger Unterdorf

Beim Dorffest ging's zünftig und fröhlich zu

Peißenberg - Bei bestem Wetter wurde das Dorffest in Peißenberg am Montag begangen. Zum 22. Mal.

Die „Stammertaler“ spielten zünftig auf, der Duft von „Unterdorfer Schweinebraten“, Leberkäs, Weißwurst und anderen Schmankerln machte den vielen Besuchern Appetit. Beim Dorfbrunnen an der Bachstraße stieg zum 22. Mal, immer an Maria Himmelfahrt, das Dorffest. Veranstaltet wird es vom Frauenbund St. Johann, den Landfrauen und dem Trachtenverein „Markt Peißenberg“.

Christa Maier und Rita Bucher vom Frauenbund kümmern sich seit Jahren um die Getränke an der „Frauenbund Bar“. Dort wird zu späterer Stunde auch Hochprozentiges ausgeschenkt. Viel einfallen lassen hat sich der Trachtenverein. „Wir veranstalten ein Maßkrugstemmen“, verriet Vorstand Anton Höck zur Mittagszeit. Er und rund 40 Helfer aller drei Vereine hatten morgens schon Bänke, Tische und Sonnenschirme aufgebaut, damit sich die Gäste beim Dorffest wohlfühlten. Die Trachtenjugend zeigte mehrfach, begleitet vom Beifall der Besucher, ihre Tänze.

Am Nachmittag sorgten die Landfrauen für Kaffee und Kuchen, dazu spielte die Gruppe „Ja mei“ und abends brachte die „Knappschaftskapelle Peißenberg“ richtig Schwung in die Veranstaltung.

Es war ein gelungenes Fest – das fanden auch die Gäste. Zum Beispiel Käthe und Schorsch Spies aus Altenstadt waren mächtig angetan: „Wir sind zum ersten Mal hier, es ist super schön. Wir wollen etwas essen und trinken“, sagte die Frau, eine gebürtige Peißenbergerin, die seit 40 Jahren in Altenstadt lebt. Sie freute sich darüber, bekannte Gesichter zu sehen.

Ein Ehepaar aus Peißenberg und deren Freundin gehen sind seit Jahren Stammgäste beim Fest. „Man trifft hier viele Bekannte, die Musik ist angenehm und auch das Essen und die Getränke schmecken hervorragend“, sagte die Frau, die wie ihre Begleiter ihren Namen nicht in der Zeitung lesen wollte. Das bestätigte auch der Ehemann, gebürtiger Grieche. „Ich bin seit 55 Jahren eingemeindet“, sagte er mit einem Lachen und genoss mit seinen Bekannten das schattige Plätzchen unter den Bäumen.

„Wenn das Wetter hält, was es verspricht, wird bis 22 Uhr gefeiert. Dann heißt es für die Helfer, aufräumen und die Straße für den Verkehr wieder freimachen“, sagte Höck am Nachmittag – dann widmete er sich wieder dem Getränkeausschank. Wenn viele Besucher da sind, gibt’s eben auch viel zu tun. 

Inge Beutler

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