Anerkennung für besondere Leistungen gab es für diese Schüler von Schulleiterin Susanne Coldwell und Konrektor Thomas Kolahsa.

Abschlussfeier an der Josef-Zerhoch-Mittelschule

„Ende einer aufregenden Zeit“

Abschied vom Schülerleben nahmen gestern die Absolventen der Josef-Zerhoch-Mittelschule in Peißenberg. Dabei hielten sich Abschiedsschmerz und Humor allerdings nahezu perfekt in der Waage.

Peißenberg – „Das ganze Leben ist ein Film.“ Der Spruch mit dem für den Kinostreifen über Hape Kerkeling geworben wurde, gilt speziell auch das Schulleben. Drama, Thriller, Horror oder Komödie – und damit das ganze Spektrum an großen Emotionen – gibt es nach Meinung von Susanne Coldwell nicht nur bei den Hollywood-Blockbustern, sondern auch in der Schule.

„Und jetzt kommt der Nachspann mit den Namen“, nahm Schulleiterin den Vergleich bei ihrer Begrüßungsrede bei der Abschlussfeier der Josef-Zerhoch Mittelschule Peißenberg wieder auf. „Manche fühlten sich in der Schulzeit vielleicht auch wie im falschen Film“, ergänzte Coldwell mit einem Schmunzeln vor den rund 250 Gästen in der Tiefstollenhalle.

„Heute ist das Ende einer aufregenden Zeit“, urteilte die Schulleiterin, die das breite Spektrum an Möglichkeiten hervorhob, die sich den jetzt ehemaligen Schüler bietet. „Ihr habt euch umgeschaut und informiert. Ihr geht auf weiterführende Schulen oder habt euch ganz viele interessante und verschiedene Berufe ausgesucht“, erklärte Coldwell.

„Ihr habt jetzt das Rüstzeug erlangt, in der Berufswelt eure Frau oder Mann zu stehen“, ergänzte danach Hauptamtsleiter Hans Pfleger, als offizieller Vertreter der Gemeinde. „Auch die Eltern sind froh, dass die Schulzeit hinter euch liegt“, bekannte Marion Vogl vom Elternbeirat. Schulsprecherin Patricia Riedmeier blickte mit ein bisschen Wehmut auf ihre zehnjährige Schulzeit zurück. „Wer hätte gedacht, dass sie mit Lernen und aktivem Vergessen so schnell vorbei geht“, gestand Riedmayer. Sie gab ihren Mitschülern einige Tipps mit auf dem Weg. „Tut jeden Tag etwas für eure Träume, nutzt und genießt das Leben, es ist aber auch ein Geben und Nehmen“, sprach sie den Jugendlichen ins Gewissen. Durchaus emotional wurde es danach bei der Zeugnisübergabe durch die jeweiligen Klasslehrer, die von Musik- und Tanzeinlagen der Abschlussschüler des Tanzkurses aufgelockert wurden.

„Mitanand haben wir alle einen Vogel und jetzt haben sie auch ein Vogelhäusl dazu“, bekam Roland Gladitator, der Lehrer der 10ma von seiner Klasse bei seinem Abschiedsgeschenk zu hören, was ihn sichtlich berührte. „Ihr habt mein Leben bereichert und ich bin überzeugt, dass ihr auch andere Leben bereichern werdet“, meinte Gladiator.

Geschenke gab es zum Abschluss für die Schüler mit den besten Abschlüssen. Bei den zehnten Klassen stachen Julia Keßler (1,33), Matea Valjan-Bodul, Anna Schlemmer, Thomas Schill (alle 1,67), Sarah Faltermeier, Eva Zitzmann (beide 1,78) sowie Simon Janner, Kim Pfaffenberger, Nina Renner und Nina Winkler (alle 1,89) heraus.

Herausragende Noten bei den neunten Klassen erzielten Lena Kalinowski (1,8), Niklas Schönwälder (2,1) und Johannes Hilse (2,2). Für ihr soziales Engagement wurden zudem Katharina Jungwirth, Dominik Bayernlein und Lisa-Marie Resch ausgezeichnet.

Der Abschlussabend war danach aber noch nicht vorbei. Tanzend und feiernd ließen die Schüler mit ihren Eltern die Feier ausgelassen ausklingen.

Roland Halmel

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