Ein kleines Detail zur vollständigen Sanierung des Rigi-Centers fehlt noch: In der ersten Oberetage zwischen VHS und Hauptaufgang sollen Büroflächen und eine Kieferorthopädie-Praxis entstehen.
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Ein kleines Detail zur vollständigen Sanierung des Rigi-Centers fehlt noch: In der ersten Oberetage zwischen VHS und Hauptaufgang sollen Büroflächen und eine Kieferorthopädie-Praxis entstehen.

Konkreter Plan und zeitliche Perspektiven

Endspurt bei Sanierung des Rigi-Centers in Peißenberg

  • Bernhard Jepsen
    vonBernhard Jepsen
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Der größte Teil der Renovierungs- und Umbauarbeiten am Rigi-Center in Peißenberg ist längst erledigt. Was noch fehlt, ist die Reaktivierung des ersten Obergeschosses im Westflügel. Doch auch dafür gibt es nun konkrete Planungen und eine zeitliche Perspektive.

Peißenberg – „Es geht weiter gut voran“, berichtet Michaela Vollmer gut gelaunt, als sie von der Heimatzeitung über den Sachstand zum Ausbau der ersten Oberetage im Rigi-Center befragt wird. Sie und ihr Mann, der Wiesn-Wirt Manfred Vollmer, haben den in der Ortsmitte gelegenen Gebäudekomplex 2011 bei einer Versteigerung erworben. Die Umstände rund um das Rigi-Center waren damals alles andere als ideal. Ein Großteil der rund 5000 Quadratmeter großen Nutz- respektive Verkaufsfläche stand leer. Die Vollmers machten sich ans Werk. Sie sanierten zunächst den Ost-, später den Westflügel. Heute ist das Rigi-Center ein stark frequentierter Anlaufpunkt in Peißenberg. Es hat sich zu einem modernen Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum entwickelt – unter anderem auch mit kommunalorientierten Einrichtungen wie die Gemeindewerke oder die Volkshochschule.

Ein kleiner Baustein zum Abschluss der Sanierungsarbeiten fehlt aber noch: Die Reaktivierung der ersten Oberetage im Westflügel. In der jüngsten Sitzung des gemeindlichen Bauausschusses stand diesbezüglich ein „Antrag auf Baugenehmigung zur Nutzungswiederaufnahme und -änderung für eine Zahnarztpraxis und Büroflächen“ auf der Tagesordnung. Wie Michaela Vollmer erklärt, handelt es sich dabei jedoch nicht um eine gewöhnliche Zahnarztpraxis. Man wolle den niedergelassenen Ärzten in Peißenberg keine Konkurrenz machen. Auf einer Fläche von knapp 350 Quadratmetern sei vielmehr als „Ergänzung“ zum zahnmedizinischen Angebot am Ort die Einrichtung einer Kieferorthopädie beabsichtigt. „Die Planung steht, auch wenn noch nichts abschließend fixiert ist“, so Vollmer: „Es soll ein Zusammenspiel mit den örtlichen Zahnarztpraxen geben.“

Ab 1. Januar gibt es schon einen festen Mieter

Neben der Kieferorthopädie werden im ersten Stock des Westflügels noch 150 Quadratmeter an Büroflächen bereitgestellt. Die Identität des künftigen Nutzers will Michaela Vollmer noch nicht preisgeben, „aber wir haben ab 1. Januar 2022 schon einen festen Mieter“.

Generell habe das Rigi-Center die Pandemie halbwegs unbeschadet überstanden. Die sinkenden Fallzahlen würden für Erleichterung und Optimismus sorgen: „Die Mieter sehen langsam wieder Licht am Horizont“, so Michaela Vollmer. Im Bauausschuss wurde die beantragte Baugenehmigung für den Westflügel einhellig durchgewunken. Darin inbegriffen ist der Abbruch einer Überdachung an einem erdgeschossigen Anbau an der Nordwestseite des Gebäudes. Dort soll als Ersatz ein Balkon errichtet werden. Nicht an der Abstimmung zum Antrag auf Baugenehmigung nahm Ausschussmitglied Jürgen Forstner teil. Der Fraktionssprecher der Freien Wähler steht mit seinem Maler- Bodenlegerbetrieb in geschäftlichen Beziehungen zum Rigi-Center und der Familie Vollmer.

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