In die Peißenberger Deponien wurde damals Hausmüll gebracht.  

Entwarnung für „Peißenberg V“

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Schon seit längerem ist die Peißenberger Rathausverwaltung mit den Detailuntersuchungen hinsichtlich einer Kontamination von zwei ehemaligen Hausmülldeponien beschäftigt. Die Ergebnisse wurden nun vorgestellt.

Peißenberg– Von einer Spezialfirmawurden aufwendigeMessungen der Luft-, Boden- und Grundwasserbeschaffenheit vorgenommen (wir berichteten). Wie in der jüngsten Bauausschusssitzung zu erfahren war, konntenun zumindest für eine der beiden Deponien Entwarnung gegebenwerden.

Zum einen geht es um die bis etwa 1955 betriebene Abfallgrube „Peißenberg V“, die neben der Straße Richtung Weilheim auf Höhe der Untermühle platziert war. Zum anderen um die südlich von Oderding zwischen Wörthersbach und Ammer gelegene Deponie, in die der Markt Peißenberg bis 1977 und kurz vor der Schließung auch der Landkreis Hausmüll verfüllt haben. Nach den gesetzlichen Vorschriften gelten damit sowohl die Gemeinde als auch der Landkreis formaljuristisch als „Handlungsstörer“, die sich um die Altlastensanierung zu kümmern haben – aber nur, wenn wirklich Handlungsbedarf besteht. Und das ist bei der Deponie „Peißenberg V“ nicht der Fall. Laut Gutachten und Einschätzung der beteiligten Fachbehörden sind hier, wie Bauamtsleiter Bernhard Schregle im Ausschuss berichtete, „keine Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig“.

Bei der Deponie „Oderding“ hingegen müssen laut Schregle noch weitere Erhebungen erfolgen, „um bestehende Verschmutzungsquellen noch näher eingrenzen zu können“. Derzeit werde von den Fachbehörden ein Konzept für die weiteren Folgeuntersuchungen erstellt. Bei der Deponiesanierung werden die Kommunen finanziell von der Gesellschaft für Altlastensanierung (GAB) unterstützt. Der Eigenanteil der Marktgemeinde bei der Deponie „Oderding“ liegt bei knapp 127 000 Euro.

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