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Auf Hochglanz polierte Oldtimer und Musik - diese Mischung lockte am Samstag wieder Tausende zur Tiefstollenhalle in Peißenberg.
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Auf Hochglanz polierte Oldtimer und Musik - diese Mischung lockte am Samstag wieder Tausende zur Tiefstollenhalle in Peißenberg.

Festival der „Gasoline-Gang“ zog Tausende an

Jede Menge Oldtimer in Peißenberg

Mehrere Tausend Besucher, jede Menge Oldtimer, Benzindampf, Rock‘n‘Roll und keinerlei Zwischenfälle: Die siebte Auflage des „Vintage Motor & Music Festivals“ am Samstag auf dem Tiefstollengelände in Peißenberg zog wieder einmal die Massen an. Selbst ein Wolkenbruch am Abend tat der Stimmung keinen Abbruch.

Peißenberg – Tja, was soll man sagen? Wenn die „Gasoline-Gang“ alljährlich zu ihrem Oldtimertreffen lädt, dann ist das nicht nur für die Hardcore-Vintage-Fans ein Pflichttermin, sondern dann pilgert auch ganz „normales“ Publikum in Scharen an den Peißenberger Tiefstollen. Auf dem historischen Bergwerksgelände tummelten sich am Samstag-Nachmittag mehrere tausend Besucher. Genaue Zahlen gibt die „Gasoline-Gang“ nicht preis - auch nicht über die Anzahl der teilnehmenden Oldtimer. Der Grund: Man will dem Anwohner, der auf juristischem Weg versucht hat, das Oldtimertreffen zu kippen, keine weiteren Angriffspunkte liefern.

 Franco Colle sprach in der Rückschau generell von einem „überwältigendem Zuspruch“ und von einem „extrem friedlichen Fest“: „Es hat keine einzige Schlägerei und keine Verletzten gegeben. Das ist für mich das Entscheidende“, so der Frontmann der „Gasoline-Gang“.

Mit dieser wunderbar entspannten Atmosphäre, mit der Kombination aus Benzindampf, Rock‘n‘Roll sowie Petticoat-Style und nicht zuletzt mit dem Tiefstollenareal als perfekte Kulisse trifft die „Gasoline-Gang“ den Nerv der Besucher. Vielleicht wirkt die Hommage an das Amerika der 1950-er und 1960-er Jahre mitunter zu aufgesetzt, zu klischeehaft, aber genau das scheint offenbar das Erfolgsrezept des Festivals zu sein: „Es ist doch schön, wenn die Leute mal aus sich herausgehen können“, meinte Werner Hoyer, als er von seinem Stammplatz vor der Freiluftbühne aus die Fahrzeugpräsentation von Moderator Michael Krabler verfolgte – und zwar mit echtem Cowboy-Hut als Accessoire auf dem Kopf. 

Der Peißenberger Gemeinderat ist großer Amerika-, Country-, Elvis- und Rock‘n‘Roll-Fan. „Ich finde das so klasse, was die ,Gasoline-Gang‘ hier organisiert. Es ist das Event in Peißenberg“, schwärmte Hoyer: „Das Ganze ist so stimmig, dass es nicht zu übertreffen ist.“ Irgendwann will Hoyer – von Beruf Polizist – selbst einmal am Oldtimer-„Catwalk“ vorfahren: „Wenn ich in Pension bin, dann komme ich in einem amerikanischen Polizeischlitten.“ Aber bis es soweit ist, wird Hoyer bei den Oldtimertreffen weiter seinen Stammplatz besetzen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: „In den vergangenen beiden Jahren bin ich zwölf Stunden ununterbrochen gesessen und habe mir die Leute und Autos angeschaut. Das fasziniert mich einfach. Nicht einmal aufs Klo bin ich gegangen.“

Am Samstag wurde es aber bei Hoyer nichts mit einem neuen Sitzrekord. Um 20 Uhr während des Live-Auftritts der „Hellabama Honky Tonks“ wurde die Veranstaltung wegen eines Gewitters komplett in die Tiefstollenhalle verlegt. Der „Switch“ hat laut Colle „perfekt geklappt“: „Die Halle war jedenfalls brechend voll.“ 

Den eigentlich vorgesehenen Eintritt für das Musikprogramm am Abend mussten die Besucher nicht mehr bezahlen: „Die Leute haben aber von sich aus gespendet“, berichtete Colle. Wie viel das „Motor & Musik Festival“ finanziell abwirft, auch darüber gibt es vom „Gasoline-Gang“-Chef keine Auskünfte: „Wir wollen etwas Tolles in Peißenberg machen. Da ist es uninteressant, wie viel dabei hängen bleibt.“ Inzwischen ist die „Gang“ ein eingetragener Verein, unter anderem aus haftungsrechtlichen Gründen. Das Festival ist einfach zu groß geworden, um es ohne eine abgesicherte Trägerorganisation zu veranstalten. Kommerzielle Interessen würde man aber nach wie vor nicht verfolgen, betont Colle: „Wir machen es aus Liebe.“ Und wird es 2019 wieder ein Festival geben? „Die Planung fängt mit dem heutigen Tag an“, kündigte Colle im Telefongespräch mit der Heimatzeitung an.

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